Neudeck: Unmoralisch, dass früherer BAWAG-General Elsner noch Zusatzjob bekommen hat

Flöttl und Elsner nach Debakel mit "millionenschweren" Abfertigungen in Pension

Wien (OTS) - Die BAWAG wurde 1922 von Karl Renner gegründet und sollte die finanziellen Mittel der Gewerkschaft und Konsumgenossenschaften sorgfältig verwalten. "Wenn man sieht, was sich daraus entwickelt hat, wird sich Renner im Grab umdrehen", meinte Abg. Detlev Neudeck im Zuge der Debatte zur Dringlichen Anfrage im Nationalrat.

Es sei unmoralisch, wenn Vorstandsmitglieder wie Flöttl und Elsner nach einem derartigen Debakel mit "millionenschweren" Abfertigungen in Pension gehen, - Elsner mit einer Abfertigung für die ein Durchschnittsverdiener in Österreich 172 Jahre arbeiten müsste, zusätzlich einen Zusatzjob bei den Lotterien mit einem Jahresbezug, für den jeder Durchschnittsverdiener 14 Jahre arbeiten müsste. "Das ist unmoralisch und hat mit sozialen-, mit gewerkschaftlichen Gedanken nichts zu tun", so Neudeck.

Dazu komme, dass es sich diese Vorstände in den letzten Jahren - was ihre Wohnmöglichkeit betrifft - "bequem gerichtet" haben. "BAWAG-nahe Gesellschaften haben Innenstadtliegenschaften paraphiert, damit beispielsweise Gen.Dir. Flöttl sich um 650 000 Euro eine 600 Quadratmeter-Wohnung mit Swimmingpool als "Penthouse" in der Innenstadt leisten kann. Es sei bekannt, dass im 1. Bezirk Wohnungseigentum unter 6-7000 Euro pro Quadratmeter nicht zu erhalten ist, so Neudeck.

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