Pirker: Kärnten ist bei Erasmus-Programm Schlusslicht

Nur 4 von 13 Kärntner Bildungsinstitutionen nehmen am EU- Austausch Programm teil

Klagenfurt/Brüssel, 29. März 2006 (ÖVP-PD) "Erasmus bietet die Chance auf bessere Qualifikation und Berufsausbildung für Jugendliche. Leider haben sich bis dato nur vier von dreizehn antragsberechtigten Kärntner Bildungseinrichtungen an diesem EU-Projekt beteiligt. Ich fordere daher die Bildungsinstitute auf, endlich die nötige Erasmus-Charta zu beantragen und beim EU-Austauschprogramm Erasmus mitzumachen", so heute, Mittwoch, der ÖVP-Europaabgeordnete, Dr. Hubert Pirker, in Kärnten, der auch in einem Brief die betroffenen Institutionen informieren wird.****

Seit 1992 haben junge Menschen in Österreich die Möglichkeit, an einem Studienaufenthalt in einem anderen EU-Land teilnehmen zu können. Berechtigt sind alle Studierenden jener Bildungseinrichtungen, die bei der Europäischen Kommission die Erasmus-Hochschulcharta beantragt und verliehen bekommen haben. Die Erasmus-Hochschulcharta ist jährlich bis zum 1. November zu beantragen. "Nur Institutionen, welche die Erasmus-Charta beantragt und daraufhin Vereinbarungen mit europäischen Partnerinstitutionen haben, können ihre Studenten über Erasmus austauschen. In Kärnten besitzen bisher nur vier Hochschulen diese Charta, und zwar die Pädagogische Akademie des Bundes, die Religionspädagogische Akademie der Diözese Gurk-Klagenfurt, die Alpen-Adria Universität Klagenfurt und die Fachhochschule Technikum Kärnten", informiert Pirker.

"Es gibt leider noch zahlreiche Bildungseinrichtungen in Kärnten, die dieses Programm nicht nutzen. Den Studenten dieser Bildungseinrichtungen bleibt daher ein drei- bis zwölfmonatiger Auslandsaufenthalt über Erasmus verwehrt und somit auch die Möglichkeit finanzielle Zuschüsse für eine zusätzliche Auslandsqualifikation zu erhalten. Im Interesse der Jugend muss daher schleunigst gehandelt und die notwendigen Vorkehrungen getroffen werden", so Pirker weiter, der den Institutionen auch seine Hilfe anbietet. "Ich lade alle Vertreter der Institutionen daher sehr gerne in mein Europabüro in die Klagenfurter Bahnhofstraße 20 ein und freue mich beratend zur Seite stehen zu können", so der ÖVP-Europaabgeordnete abschließend.

SERVICE: Das Europa-Büro Kärnten befindet sich in der Bahnhofstraße 20, 9020 Klagenfurt. Telefon: 0463/5862-26, Fax: 0463/ 5862-25, Email: europa@oevpkaernten.at. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr, am Donnerstag von 8.00 bis 12.00 Uhr sowie von 14.00 bis 18.00 Uhr. Kontakt: Frau Mag. Christina Wiedergut.

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