Krainer zu Feinstaub: Kukacka sagt bewusst die Unwahrheit

Ahnungsloser Verkehrstaatssekretär sollte sich besser informieren

Wien (SK) - SPÖ-Umweltsprecher Kai Jan Krainer weist die Aussagen von Verkehrsstaatssekretär Kukacka zum Thema Feinstaub entschieden zurück. "Kukacka sollte sich besser informieren und nicht mit unwahren Behauptungen sinnvolle Vorschläge zur Feinstaubbekämpfung schlecht machten", betonte Krainer. Der SPÖ-Umweltsprecher machte den ÖVP-Politiker darauf aufmerksam, dass eine Rückkehr zu kürzeren Pickerl-Intervallen sowohl vom ARBÖ als auch vom ÖAMTC gefordert wird. Die Erfahrungen hätten nämlich gezeigt, dass durch die längeren Prüfintervalle mehr Sicherheitsmängel auftreten und auch die Belastung für die Umwelt steigt. Abgesehen davon steige durch schlecht eingestellte Motoren der Spritverbrauch und koste jede AutofahrerIn unnötig viel Geld. ****

Krainer wies weiters darauf hin, dass die von der SPÖ vorgeschlagene Kennzeichnung der Prüfplakette, die von Kukacka kritisiert wird, eine Maßnahme ist, die auch im Optionenpapier des Umweltministers gefordert wird. "Es ist schon erschreckend, wie ahnungslos Kukacka in dieser Sache ist, Vielleicht sollte er sich mehr mit seinem Ministerkollegen Pröll unterhalten", so der SPÖ-Umweltsprecher am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressdienst. Zudem sei es "völliger Unsinn", dass durch die farbliche Kennzeichnung und die Nummerierung der Plaketten Mehrkosten entstehen. Das Gegenteil ist der Fall: Der von der SPÖ eingebrachte Antrag sieht keine Mehrkosten vor. "Auch hier verdreht Kukacka bewusst die Tatsachen", machte Krainer abschließend klar. (Schluss) ps

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