Brinek: Grundstein zu weiterer Spitzenforschungseinrichtung gelegt

Klares Bekenntnis der SPÖ zum Wissenschaftsstandort Österreich gefordert

Wien, 29. März 2006 (ÖVP-PK) "Mit der heutigen Beschlussfassung des Gesetzes zur Errichtung des 'Institute of Science and
Technology - Austria' (IST-A) wird der Grundstein für eine weitere Spitzenforschungseinrichtung gelegt. Österreich setzt damit einen europäischen und internationalen Markstein, mit dem sich das Land und seine WissenschafterInnen-Community international profilieren werden", so ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Getrude Brinek heute, Mittwoch, im Vorfeld der Abstimmung im Nationalrat. Nach der Erhöhung der Globalbudgets der Unis bis 2009 um mehr als eine Milliarde Euro, nach der Aufstockung des FWF um weitere 30
Millionen Euro, d.h. beinahe eine Gesamtverdoppelung der Mittel
seit 1999 auf ca. 150 Millionen Euro, werde mit den mehr als 450 Millionen Euro für das Institute of Science and Technology "eine weitere Zukunftsoffensive gesetzt", so Brinek weiter. ****

Der erste Entwurf des IST-A folgte Anton Zeilingers Vorschlag eines Forschungsinstitutes, wie es das MIT ist, nach der Einbeziehung weiterer nationaler und internationaler Forscherpersönlichkeiten wurde im Parlament die Zusammensetzung des Kuratoriums modifiziert, d.h. um gleich viele WissenschafterInnen wie die von den Finanziers vorgeschlagenen Fachleute aufgestockt
und damit mehr dem Modell Weizmann-Institut entsprochen.

Die SPÖ habe bisher einen Zick-Zack-Kurs gefahren - von der absoluten Ablehnung der Idee und Beschädigung des Niederösterreichischen Standortes, wie es Gusenbauer und Broukal mehrmals betrieben, bis zum Verweigern der Diskussion im Wissenschaftsausschuss am 21. März durch die gesamte SPÖ-Fraktion. Dazwischen hätten Teile der SPÖ Wien durchaus eine exzellenzfreundliche Position bezogen und sich um den Standort Wien beworben. "Nach der Expertenentscheidung war allerdings wieder
alles anders", so Brinek.

Es sei zu hoffen, dass die SPÖ nun diesen Zick-Zack-Kurs verlasse und ein klares Ja zum Wissenschafts- und Forschungsstandort Österreich sage und damit zur raschen Errichtung des IST-A in Klosterneuburg.

"Ich freue mich, dass die Bundesregierung und Wissenschaftsministerin Gehrer so konsequent den Weg für eine Spitzenforschung in Österreich gegangen sind und weiterhin gehen und gleichzeitig die Finanzierung für die Universitäten für die Zukunft gesichert ist und hoffe auf eine breite Zustimmung im Nationalrat", so Brinek abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0012