ÖH zu Elite-Uni: Bestehende Einrichtungen fördern

Mindestanforderungen für moderne tertiäre Bildungseinrichtung nicht erfüllt

Wien (OTS) - "Die politischen Mindestanforderungen für eine
moderne tertiäre Bildungseinrichtung wurden in Bezug auf die Elite-Uni in Gugging nicht erfüllt" bedauert Rosa Nentwich-Bouchal aus dem ÖH Vorsitzteam. Eine 50%ige Frauenquote bei Lehrenden und Studierenden, eine Quote für Menschen aus bildungsfernen Schichten und die Etablierung einer Studierendenvertretung, wie es in international vergleichbaren Institutionen üblich ist, sei das "Minimum."

"Die Warnungen der ÖH haben sich zu trauriger Realität entwickelt:
Sämtliche Positionen sind bisher von Männern besetzt und das wird sich auch nicht so schnell ändern" fürchtet Barbara Blaha. Zu befürchten seien außerdem "horrende Studiengebühren, so dass sich Menschen aus sozial schwächeren Schichten gar nicht träumen brauchen, Teil dieser vermeintlichen Elite zu werden."

"Die Gugginger Uni ist kapitale Geldverschwendung. Das Geld wäre an bestehenden Universitäten zukunftsweisender angelegt. Wer weiß, wie lange sich das Gugginger Projekt über Wasser halten kann", so das Vorsitzteam abschließend, "Die Studierenden wollen die Elite-Uni nicht."

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