VP-Parzer: Sima darf nicht auf Nationalparkhaus Lobau vergessen

Die Lobau zu säubern ist notwendig, ebenso notwendig wäre die Errichtung eines Besucherzentrums im Nationalpark Lobau

Wien (OTS) - "Seit Mitte der neunziger Jahre kündigen die jeweiligen Wiener SP-Umweltstadträtinnen oder Stadträte die Schaffung eines Nationalparkhauses in der Lobau an. Geschehen ist bisher nichts. Diesmal ist es Stadträtin Sima, die anstatt das Projekt endlich voranzutreiben, sich in einer für ihre Arbeitsweise typische PR-Geschichte präsentiert, aber in dieser Sache nichts weiterbringt. Die Lobau zu säubern ist notwendig, aber mindestens genauso notwendig wäre die Errichtung eines Besucherzentrums im Nationalpark Lobau", so ÖVP Wien LAbg. Robert Parzer anlässlich eines Fototermins der Stadträtin im National-Park-Camp Lobau.

"Drei Umweltstadträte waren bis jetzt nicht in der Lage, eine zentrale Besuchereinrichtung für den Nationalpark zu schaffen, für die schon seit fast 10 Jahren mehrere konkrete Projektvorschläge vorliegen. Stattdessen lässt sich die jetzt dafür zuständige SP-Stadträtin beim Reinigen des Camps modellgerecht ins Bild setzen. Mit einer Schaufel in der Hand, endlich den Grundstein zum Nationalparkhaus legend, hätte ich mir das gerade noch einreden lassen. Schließlich hätte ein Nationalparkhaus als Informationszentrum einen anderen Stellenwert wie ein als Ausflugslager eingerichtetes Camp", so Parzer.

Auf jeden Fall sei es kein Zustand, dass Wien immer noch auf die Errichtung eines Besucherzentrums im Nationalpark Lobau warten muss, während etwa die Bundesländer Burgenland und Niederösterreich ihre Nationalparkhäuser schon lange errichtet haben. "Wien gehört zu den wenigen Großstädten in der Welt, die über einen Nationalpark im Stadtgebiet verfügen. Diese einmalige Chance zu nützen, heißt auch für ein entsprechendes Nationalparkhaus zu sorgen. Und jetzt, da der Flächenwidmungsplan für die N-O Umfahrung beschlossen ist, stünde einem Baubeginn nichts mehr im Wege", schließt Parzer.

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