Sozialistische Jugend zu Jugendgipfel: Schluss mit dem Zukunftsraub!

EU-Studie bestätigt katastrophale Jugendbilanz der Bundesregierung

Wien (SK) - Die Sozialistische Jugend (SJ) nimmt das aktuelle informelle Treffen der EU-JugendministerInnen in Bad Ischl zum Anlass, um erneut auf die katastrophale Jugendbilanz der schwarz-blau-orangen Bundesregierung hinzuweisen. Eine vom SORA-Institut durchgeführte EU-Studie weist für Österreichs Jugendliche den größten Pessimismus bezüglich ihrer Zukunftsperspektiven aus.

Für Michael Lindner, Landesvorsitzenden der SJ Oberösterreich, besteht kein Zweifel, dass der Pessimismus der Jugend ihre Ursache in der katastrophalen Politik der derzeitigen Bundesregierung hat: "Wenn mehr als zwei Drittel der Jugendlichen kaum mehr Vertrauen in unser Sozialsystem haben, so dürfen sich das ÖVP, BZÖ und FPÖ auf ihre Fahnen schreiben. Mit einer Verdoppelung der Arbeitslosenquote der 15- bis 24-Jährigen, der Demontage unseres Bildungssystems und der Zerstörung des Pensionssystems hat die Bundesregierung keine Gelegenheit ausgelassen, um der Jugend ihre Hoffnungen zu nehmen."

Lindner kündigt in diesem Zusammenhang die Kampagne unter dem Motto "Wir wollen mehr!" an, die die SJ Oberösterreich am kommenden Montag starten wird: "Darin werden wir genau das fordern, was die Regierung der Jugend vorenthält: Mehr Arbeit, mehr Bildung und mehr Mitbestimmung."

Ludwig Dvorak, Bundesvorsitzender der SJ Österreich, betont abschließend, dass eine Ende dieser Misere im Jugendbereich nur durch die Abwahl dieser Bundesregierung passieren kann. Dvorak verweist auf die aktuelle bundesweite Kampagne der SJ Österreich unter dem Motto "[W]ENDE - Zukunftsraub stoppen!": "Mit dieser Kampagne werden wir in den kommenden Monaten das thematisieren, was dieser Regierung der Jugend genommen hat: Die Möglichkeit, ein qualitativ hochwertiges öffentliches Bildungssystem in Anspruch zu nehmen, die Chance, in den Arbeitsmarkt einzusteigen, und die Gleichberechtigung junger Frauen in unserer Gesellschaft sowie die Überwindung sozialer Barrieren. Mit dieser Politik hat sich die Regierung als Jugendfeindin Nr. 1 ausgewiesen."

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