SPÖ sieht in Dörfler-Umfrage Eingeständnis des orangen Versagens bei der Kinderbetreuung

Trannacher: "Adäquate und leistbare Kinderbetreuung für alle Kärntner Eltern, jetzt!"

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Kärntner SPÖ-Frauen sehen sich durch die aktuelle Elternumfrage von LR Dörfler in ihren jahrelangen Forderungen nach Verbesserung der Kinderbetreuung in Kärnten bestätigt. Es sei traurig und bedenklich, dass unseren Forderungen immer noch nicht entsprochen wurde und, dass es in Kärnten landespolitisch immer noch akuten Handlungsbedarf gibt. "Dennoch sehen wir die jüngste Elternumfrage Dörflers als Eingeständnis seiner politischen Versäumnisse und als Einlenken des orangen Landesrates auf die langjährigen Forderungen der SPÖ-Frauen", so SP-Landesfrauenvorsitzende LAbg. Sieglinde Trannacher.

Für Trannacher gehören die Fragen Dörflers aber noch umfassend ergänzt. "Aus der vorliegenden Elternumfrage sind leider keinerlei Ergebnisse hinsichtlich der Leistbarkeit abzuleiten", kritisiert Trannacher. "Was nützt ein Kinderbetreuungsplatz, wenn er zu teuer ist und/oder die Eltern in massive Finanzierungsnöte bringt", sagt die SPÖ-Frauenvorsitzende. Außerdem sei die Fragestellung hinsichtlich Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu schwammig formuliert. "Mit "wie zufrieden sind Sie mit den Öffnungszeiten" und mit "welche täglichen Öffnungszeiten wären für Sie erforderlich", ist es nicht getan", argumentiert Trannacher.

"Die Kinderbetreuung ist in Kärnten immer noch nicht adäquat und leistbar. Nimmt man nur die Gruppe der 2- bis 5-Jährigen, so ist Kärnten - laut einer Studie der Statistik Austria - bei der Kinderbetreuung immer noch Schlusslicht. Da kann Landesrat Dörfler die Zahlen drehen und wenden, wie er will", kritisiert Trannacher. Frauen würden auch weiterhin meist die Familienarbeit übernehmen und nicht zuletzt wegen der Kinderbetreuungssituation deshalb oft in Teilzeitjobs ausweichen.

Die Kärntner Frauenstudie "Kärntner Genderstudie -Geschlechterverhältnisse und Situation der Frauen in Kärnten" habe die Versäumnisse im Kinderbetreuungsbereich unter Dörfler bereits 2004 aufgezeigt und sei vom BZÖ und LR Dörfler negiert und schlechtgeredet worden. "Jetzt beginnt man offensichtlich im BZÖ umzudenken. Schade nur, dass es mit der Einsicht solange gedauert hat", so Trannacher.

Der heute noch erhaltene gute Status im Kindergartenbereich ist ein Erbe der SPÖ. Karin Achatz und Gaby Schaunig haben hier bessere Arbeit geleistet als Dörfler "Die Eltern müssen einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder haben. Flexible Öffnungszeiten und sozial gestaffelte Beiträge müssen ebenfalls Realität werden", fordert Trannacher abschließend.

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