Seniorenbund unterstützt Erweiterung der E-Card-Nutzung zum Vorteil der Pensionisten

Erstmals möglich: Österreichweiter Pensionistenausweis, elektronisches Rezept, Vermeidung medikamentöser Wechselwirkungen, Speicherung der Patientenverfügung

Wien (OTS) - Die E-Card erfreut sich bereits jetzt großer Beliebtheit bei den österreichischen Pensionisten. In Zukunft soll die E-Card auf Initiative des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger zusätzliche Funktionen ermöglichen, von denen ganz besonders Pensionisten profitieren könnten. Gestern hat der Datenschutzrat der Republik Österreich eine Vereinbarkeit mit dem Datenschutzgesetz bestätigt, wenn die Freiwilligkeit, bzw. das "Verlangen des (der) Betroffenen" beachtet wird. Der Seniorenbund befürwortet ausdrücklich die Erweiterung der Funktionen der E-Card. Denn damit stünde für jeden, der dies wünscht, erstens ein österreichweiter Pensionistenausweis zur Verfügung, was sowohl die Wahrung von sozialrechtlichen Ansprüchen erleichtert als auch die Inanspruchnahme von Seniorenermäßigungen bei Bildungseinrichtungen, Veranstaltungen, in Museen, etc. Zweitens, könnte damit das elektronische Rezept verwirklicht und eine größere Sicherheit bei der Medikamenten-Verwendung erreicht werden. Eine weitere, gerade für Pensionisten besonders wichtige Forderung des Seniorenbundes, ist die Speicherung der Patientenverfügung, welche heute im Parlament beschlossen wird, auf der E-Card. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass der älteren Generation aus all diesen neuen Verwendungen der E-Card keinerlei Kosten erwachsen dürfen, diese sind von jenen zu tragen, die von der Nutzung seitens der Senioren profitieren.

Wer will, könnte sich also in Zukunft, etwa beim Besuch in einem Museum mit seiner E-Card einwandfrei als Pensionist ausweisen, um in ganz Österreich eine allfällige Ermäßigung in Anspruch zu nehmen.

Zudem könnten über das elektronische Rezept verwirklicht werden. In der Apotheke müsste man dann nur die E-Card vorlegen, um das vom Arzt darauf verschriebene Medikament zu bekommen.

In diesem Sinne könnte die E-Card auch einen besonderen Beitrag zur Sicherheit der medikamentösen Behandlung leisten. Wie bereits im Zuge des "Arzneimittel-Sicherheitsgurtes" vorgesehen, könnte der Apotheker über eine Datenbank alle verschriebenen Medikamente auf möglicherweise schädliche Wechselwirkungen überprüfen.

Darüber hinaus fordert der Seniorenbund, dass auch die neue Patientenverfügung auf Wunsch auf der E-Card gespeichert werden kann.

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Österreichischer Seniorenbund
Mag. Martin Amor
Tel.: (01) 40126-157

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