VP-Gerstl: Unfallzahlen belegen Gefährlichkeit der Wiener Radwege

Wien (OTS) - "Hätte SP-Stadtrat Schicker, wie es die Bundesregierung im Rahmen ihrer EU-Präsidentschaft erfolgreich vorexerziert hat, dem Thema Verkehrssicherheit in den letzten Jahren ebenfalls mehr Augenmerk geschenkt, dann gäbe es in Wien sicherlich keinen Anstieg von Verkehrsunfällen mit verletzen Personen", so der ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl in Reaktion auf die veröffentlichte Verkehrsunfallstatistik.

In diesem Zusammenhang kritisiert Gerstl vor allem auch den Anstieg von Fahrradunfällen: "Es zeigt sich eindeutig, dass Schicker unsere schon vor einiger Zeit erhobenen Forderungen nach mehr Sicherheit auf den Wiener Fahrradwegen nicht aufgegriffen hat." Der ÖVP-Verkehrssprecher wiederholt daher seine Forderungen und tritt unter anderem für eine echte sicherheitstechnische Überprüfung des gesamten Wiener Radnetzes ein.

Vor allem müsse man sich jene Gefahrenstellen anschauen, wo Unübersichtlichkeit zu einer Gefährdung von Fußgängern und Radfahrern führt. Auch bei Baustellen entstehen immer wieder Situationen, die durch verbesserte sicherheitstechnische Gestaltungen entschärft werden könnten. Weiters seien die Zeitziele, die sich Schicker bei der Vermeidung von Unfällen steckt, nicht nachvollziehbar. So wolle er erst 2020 eine Halbierung der Verunglückten erreichen. "Man könne dieses Ziel viel früher erreichen, in dem man endlich die jahrelang angekündigten Maßnahmen zur Hebung der Verkehrssicherheit umsetzt und sich an der Bundesregierung ein Beispiel nimmt, die im Rahmen ihrer Präsidentschaft die Verkehrssicherheit zu einem Hauptthema erklärt hat", so Gerstl abschließend.

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