Styrian Spirit - BZÖ-Grosz: Fluglinie wäre durchaus profitabel zu retten gewesen

Steirische Politik hat Luftfahrtunternehmen in den Ruin getrieben

Wien (OTS) - "Die Interessensbekundungen einzelner Unternehmungen
an den Strecken der Styrian Spirit sind ein guter und zugleich trauriger Beweis dafür, dass dieses Unternehmen durchaus Zukunft gehabt und es sich daher gelohnt hätte, in dieses Unternehmen zu investieren, statt es fahrlässig in den Ruin schlittern zu lassen. Die heutigen Aussagen einiger Salzburger Unternehmenssprecher und des Flughafenmanagers Hermann sind der schlagende Beweis dafür, dass diese Fluglinie durchaus marktfähig war, die Streckenführungen profitabel und daher ein wichtige und interessante Stütze des Wirtschaftsstandortes war. Die Steiermark kann jetzt zusehen, wie einzelne Unternehmen und Bundesländer, die Strecken der Styrian Spirit zerpflücken und in der Lage sein werden, ihren Wirtschaftsstandort gerade gegenüber der ohnehin geschwächten Steiermark zu verbessern", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz. ****

"Anstatt dieses Unternehmen abstürzen zu lassen, wäre ein Einstieg in die Styrian Spirit aus strategischer, wirtschaftlicher und touristischer Sicht wichtig gewesen. Die Styrian Spirit hatte, wie auch die einschlägigen Aussagen der nunmehrigen Interessenten beweist, eine äußerst positive Entwicklung hinter sich. Im Jänner und im Februar 2006 wurden positive Zahlen geschrieben. Und gerade diese positive Entwicklung hätte fortgesetzt werden können. Stattdessen haben wir nun einen weiteren Scherbenhaufen einer SP/VP-Wirtschaftspolitik zu verzeichnen. 150 Arbeitsplätze sowohl in der Steiermark als auch in Kärnten sind weg. Es entsteht ein enormer Schaden für die Steiermark und wir verlieren wichtige Flugverbindungen", so Grosz.

"Den beiden Wirtschaftswundern Voves und Nagl sind daher angesichts ihrer überzeugenden wirtschaftspolitischen Strategien nur zu beglückwünschen. Wie man innerhalb von zwei Wochen eine gesamte Fluglinie durch gebrochene Versprechen abstürzen lässt, 150 Mitarbeiter freisetzt und zugleich den Wirtschaftsstandort Steiermark schädigt, bleibt wahrscheinlich auch in Zukunft unerreicht", so Grosz zynisch. (Schluß)

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