Strache: Quersubventionen von AK zu ÖGB einstellen

FPÖ-Chef verlangt Rücktritt Tumpels

Wien (OTS) - Die Einstellung der millionenschweren
Quersubventionen von der Arbeiterkammer zum Gewerkschaftsbund forderte heute FPÖ-Chef HC Strache.

Es könne nicht angehen, daß die Mitglieder der AK mit ihren Zwangsbeiträgen indirekt die Hasardspiele des ÖGB finanzierten, erklärte Strache. "Ob man bei der Gewerkschaft Mitglied wird, kann man sich aussuchen. Und immer mehr Menschen nehmen auch ihr Recht, aus dem ÖGB auszutreten, in Anspruch. Aber bei der Arbeiterkammer wird man zwangsverpflichtet. Und deshalb ist es den AK-Mitgliedern nicht zuzumuten, daß ihre Beiträge über Umwege in der Karibik versenkt oder im Sand von Jericho verweht werden."

Strache verlangte weiters den Rücktritt von AK-Chef Tumpel. Dieser sei nicht tragbar. Jemandem, der als BAWAG-Aufsichtsratschef so agiert habe, könne man auch die Führung der Arbeiterkammer nicht länger anvertrauen. In diesem Zusammenhang erinnerte Strache auch daran, daß die Gattin Tumpels, Gertrude Tumpel-Gugerell, in ihrer Eigenschaft als Vizegouverneurin der Nationalbank federführend für die Zusammenarbeit der OeNB mit der Bankenaufsicht verantwortlich gewesen sei und als Expertin für diesen Bereich gelte. Diese Optik sei zumindest eigenartig.

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