SP Frauenberger: waff beteiligt sich an neuem Programm für arbeitslose Frauen

"Fit for Future": spezielle Qualifizierung für Frauen im Bereich Technik

Wien (SPW-K) - Der Vorstand des waff (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) hat in seiner Sitzung am Dientag die Beteiligung an einem neuen, speziellen Qualifizierungsprogramm für arbeitslose Frauen über 21 Jahre im Bereich Technik beschlossen. Das AMS Programm "fit for future" soll arbeitslosen Frauen mit niedriger Grundausbildung den Weg in technische Berufe mit entsprechendem Lehrabschluss ermöglichen. Die Qualifizierung erfolgt im Rahmen einer Implacementstiftung, d.h. es wird maßgeschneidert für einen konkreten Arbeitsplatz ausgebildet. Der waff übernimmt dabei 50% der Aus- und Weiterbildungskosten für die Teilnehmerinnen der Implacementstiftung (maximal Euro 2.000,- pro Teilnehmerin). Das Programm läuft bis Ende 2008.

Frauenberger: Wien setzt über den waff konsequent Joboffensiven für Frauen

Für GRin Sandra Frauenberger (SP), waff Kuratoriumsmitglied, leistet dieses Programm einen wertvollen Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt, indem es Frauen über ein kompaktes Beratungs- und Qualifizierungspaket den Zugang zu handwerklich technischen Berufen ermöglicht. Wesentlich dabei, so Frauenberger, sei auch die praxisnahe Ausbildung im Sinne von training on the job, da sie die Chancen auf einen künftig sicheren Arbeitsplatz enorm erhöhe.

Frauenberger: "Wien unternimmt jedenfalls alles, um die Jobchancen von Frauen weiter zu verbessern. Alleine 2006 investiert Wien über den waff 4,8 Mio. Euro in spezielle Programme für rund 3000 Frauen und Mädchen." Frauenberger nannte in diesem Zusammenhang insbesondere NOVA - das waff Programm für WiedereinsteigerInnen sowie FRECH -Frauen ergreifen Chancen, das Beratungs- und Förderprogramm des waff für Frauen, die sich beruflich verändern bzw. im Job weiterkommen wollen.

"Generell werden auch die anderen waff Programme von den Wiener Frauen gut genutzt, nämlich zu rund 60%", sagt Frauenberger. Als Beispiele führte die SP GRin das waff Bildungskonto, das Förderprogramm PISA Plus, in dessen Rahmen auch der Lehrabschluss nachgeholt werden kann, oder das Programm Pflegeberufe an, das arbeitsuchenden WienerInnen eine Ausbildung mit fixem Job in der Boombranche Gesundheit- und Pflege garantiert.

Ganz im Gegensatz zum Bund, der jetzt mit einer Geldspritze für den Arbeitsmarkt Wählerstimmen ködern wolle, setzte Wien über den waff schon seit Jahren konsequent Joboffensiven, gerade auch um die Arbeitsmarktsituation von Frauen zu verbessern, betonte Frauenberger. Diese konsequente Wiener Politik mache sich auch bezahlt: "So lag die Frauenerwerbsquote im Jahr 2005 mit 77 Prozent in Wien deutlich höher als der Österreichwert mit 62 Prozent.", stellt Frauenberger fest. (Schluss)

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