GÖD - Zentralvorstand tagt am 3.April 2006

Fritz Neugebauer appelliert an Sozialdemokratische Fraktion: Chance für Neuanfang und Überparteilichkeit des ÖGB nützen.

Wien (OTS) - Mit den Rücktritten an der ÖGB - Spitze sind die Vorgänge rund um die Geschäftstätigkeit von BAWAG - Vorständen nicht abgetan. "Es gilt, alles aufzuklären", stellt Neugebauer unmissverständlich fest. Insbesondere ist zu klären, wie es möglich war, dass die hoch riskanten Karibik - Geschäfte zuerst eingestellt und nach rund einem Jahr wieder aufgenommen wurden. Der ganze Sachverhalt ist auf seine strafrechtliche Relevanz hin zu prüfen und die involvierten BAWAG - Vorstände haben ihre Verantwortung zu übernehmen.

"Die Zeit bis zum außerordentlichen ÖGB - Bundeskongress im Juni 2006 muss genützt werden, um das Verhältnis des ÖGB als Dachorganisation zu den Gewerkschaften neu zu definieren", sagt Neugebauer.

Die Verstärkung der Kontrolle in den Organen des ÖGB in einer ausgewogenen Zusammensetzung ist ein Gebot der Stunde.

Allen Verantwortlichen muss bewusst sein, dass wirtschaftliche Aktivitäten einer Gewerkschaftsorganisation einem sehr hohen moralischen Anspruch unterliegen müssen.

Gegenstand der Beratungen beim GÖD - Zentralvorstand am 3. April 2006 wird - nach einem Bericht des Vorsitzenden - das Verhältnis der GÖD zum ÖGB als Dachorganisation sein.

"Der ÖGB ist als überparteiliche Arbeitnehmerorganisation neu zu positionieren", schließt Neugebauer.

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