VP-Gerstl: Baustellenchaos in Wien auch für 2006 vorprogrammiert

Schicker hat aus vorigem Jahr nichts gelernt

Wien (VP-Klub) - "Stadtrat Schicker zeigt sich bezüglich der Baustellenstaus, die alljährlich die Wiener Autofahrer schikanieren, als wenig lern- und innovationsfreudig", kritisiert ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl in Reaktion auf eine Präsentation Schickers der im ersten Halbjahr 2006 geplanten Straßenbaustellen in der Stadt Wien.

Hier werde nach dem Motto vorgegangen, was kümmert es den SP-Verkehrsstadtrat, die Autofahrer werden das alles schon akzeptieren. "Aufgrund dieser Haltung des Stadtrats wird man in Wien im kommenden Sommer ebenso im Stau stehen, wie dies schon im letzten Jahr der Fall war. Schickers Schikanen setzen sich ungebremst fort", so Gerstl. Es wäre endlich an der Zeit, Baustellenkonzepte zu präsentieren, die Staus tunlichst vermeiden. Die ÖVP Wien habe schon im Vorjahr vorgeschlagen, bei besonders sensiblen Straßenbaustellen eine Flyover-Brückenkonstruktion zum Einsatz zu bringen, um dem Fließverkehr ein ungehindertes ’Überfahren’ von Baustellen zu ermöglichen.

Auch im Zusammenhang mit der Sanierung der Breitenfurter ÖBB-Brücke wäre eine solche direkte Ausweichroute wichtig, da sonst laut Schickers Plänen eine sehr weiträumige Umfahrung der Baustelle für nahezu den gesamten Liesinger Verkehr notwendig ist. Auf ganz Wien bezogen betont Gerstl, dass sich das Stauchaos des vorigen Sommers auf Wiens Straßenbaustellen nicht mehr wiederholen dürfe. So etwas ist aber zu befürchten, denn, so Gerstl: "Stadtrat Schicker hat aus den vergangenen Jahren keine Lehren gezogen und seine Planungen für 2006 führen so unweigerlich zu einer Neuauflage der Baustellenstaus in Wien."

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