BZÖ-Grosz: ÖGB-Mitglieder sollten Mitgliedszahlungen bis Klärung des Skandals einstellen

Gusenbauer lässt Verzetnitsch über Klinge springen, um sich selbst zu retten

Wien (OTS) - "Der nunmehrige Rücktritt und der kollektive Heulgesang der einzelnen ÖGB-Landeschefs ist nicht nur fadenscheinig, sondern mehr als verlogen. Hier musste ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch unter Druck über die Klinge springen, damit sich Gusenbauer, seine Handlanger und die Hintermänner des Skandals noch über Wasser halten können. Es ist dringend zu überprüfen, inwieweit hier nicht die steirische ÖGB-Spitze involviert ist. Der vom steirischen AK-Chef Rotschädl erleichtert aufgenommen Rücktritt von Verzetnitsch wird ihn sicherlich nicht davor befreien, seine Verantwortung im Rahmen des ÖGB-Präsidiums zu klären. Der derzeitige Skandal des ÖGB ist die nahtlose Fortsetzung dessen, was sich die SPÖ unter Wirtschaftspolitik vorstellt. Die Startklar-Tour von Gusenbauer, die gerade in der Steiermark in wenigen Tagen ihren Abschluss finden sollte, wäre eine passende Gelegenheit, dass sich die SPÖ-Spitze bei den unzähligen enttäuschten ÖGB-Mitgliedern und den BAWAG-Sparern entschuldigt", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz. ****

"Gerade die SPÖ- und ÖGB-Mitglieder könnten jetzt eine entscheidende Rolle spielen. Nachdem die SPÖ mit dem Rücktritt von Verzetnitsch die Sache für erledigt sieht, dürfte dieser ÖGB-Skandal nur die Spitze des Eisberges sein. Die ÖGB- und SPÖ-Mitglieder sollten bis zur restlosen Aufklärung dieses Sumpfes einfach ihre Mitgliedsbeiträge einstellen. Solange sich eine Partei wie die SPÖ Skandalsümpfe wie den ARBÖ, den ÖGB und die BAWAG leisten könne, wird sie auch die Einstellung der Mitgliedsbeiträge verkraften", so der steirische BZÖ-Obmann. (Schluß)

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