BAWAG-ÖGB: Haider erstattet Anzeige und legt neue Fakten auf den Tisch

ÖGB seit Jahren steuerfrei - Ex-Ministerin SP-Hostasch in Skandal verwickelt

Klagenfurt (OTS) - Bündnisobmann Jörg Haider forderte heute angesichts der Heuschreckenspekulationen und Karibik-Geschäfte der BAWAG eine Sonderprüfung des Gerichtes, um die strafrechtliche dieses Skandals zu klären. Haider wird daher auch Anzeige erstatten, auch deswegen, weil der Bündnisobmann bisher unbekannte Fakten über die BAWAG und den ÖGB auf den Tisch legt. Anhand dieser neuen Fakten weitet sich der Skandal einmal mehr zu einem SPÖ-Skandal aus, taucht doch ein prominenter Name auf: Lore Hostasch, Ex-SPÖ-Sozialministerin

Haider: "Die Gewerkschaftsmitglieder wurden von den Spitzenfunktionären des ÖGB enteignet, weil der ihnen gehörende Streikfonds in eine Privatstiftung eingebracht wurde. Entscheidungsgewalt über diese Privatstiftung hatten nur die Funktionäre im Stiftungsrat der BAWAG. Das sind namentlich der in den Skandal schlammtief steckende Elsner, der zurückgetretene Weninger und schließlich niemand geringerer als die ehemalige SPÖ-Sozialministerin Lore Hostasch. Diese haben den Streikfonds zu einem Heuschreckenfonds gemacht und den zweckgebundenen Streikfonds des ÖGB für ihre Spekulationsgeschäfte geopfert."

Überdies erklärte Haider, der ÖGB sei schon seit einigen Jahren steuerfrei gestellt und damit jeder Prüfung - etwa durch den Rechnungshof - entzogen. "Die Herren und Damen konnten damit schalten und walten wie sie wollten. Herausgekommen ist einer der größten Skandale seit der Konsum-Pleite und ein enormer Schaden für die vielen kleinen Gewerkschaftsmitglieder", so der Bündnisobmann. Überhaupt spreche der ÖGB mit gespaltener Zunge: Einerseits spiele der den Kämpfer für die kleinen Arbeiter und andererseits befinde er sich seit Jahren in einem milliardenteuren Techtel-Mechtel mit Heuschrecken und Spekulanten. "Und die dafür verantwortlichen Handlanger haben fleißig abkassiert, wie Herr Elsner, der als nichtoperativer Vorstand der österreichischen Lotterien noch einmal 300.000 Euro zusätzlich verdient, plus Spesen, plus Büro. Dieser Augiasstall muss ausgemistet werden, um die Mitglieder und ihr Erspartes zu schützen", so Haider.

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