Fuhrmann stellt Forderungen an EU- Jugendminister

Jugendbeschäftigung, Bildung und die Zukunft Europas

Wien, 27. März 2006 (ÖVP-PK) Die Junge ÖVP präsentierte heute, Montag, ihre Forderungen im Vorfeld der Konferenz der EU-Jugendminister von 29.- 31. März 2006 in Bad Ischl. Während des "Austria Youth Event" arbeiten die Delegierten aus ganz Europa-unter ihnen 14 Teilnehmer aus Österreich- in drei Workshops und präsentieren ihre Ergebnisse den Jugendministern: Jugend und Arbeit, Wert und Bedeutung nicht-formaler Bildung sowie die Zukunft Europas. "Europa war und ist ein Jugend- und Zukunftsthema und die Frage nach Positionierung, nach neuen Perspektiven und neuen Wegen für junge Menschen soll im Mittelpunkt stehen", sagte die Bundesobfrau der Jungen ÖVP, Abg.z.NR Silvia Fuhrmann. ****

Speziell die Frage der Jugendbeschäftigung werfe angesichts der aktuellen Ereignisse in Frankreich die Frage auf, wie man dieser Herausforderung wirksam entgegen treten könne. "Österreich nimmt innerhalb Europas eine Top-Position ein und wir sind Vorbild für viele andere Länder. Denn wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, um den jungen Menschen eine Perspektive zu bieten", so Fuhrmann. Beim Europäischen Rat der Staats- und Regierungschefs vergangenes Wochenende wurden weitere konkrete Zielsetzungen für Europa formuliert.

Trotzdem gelte es die Berufsausbildung weiterzuentwickeln: "Die Lehrlingsschutzbestimmungen sollten zum Beispiel hinsichtlich der Arbeitszeiten und des technischen Arbeitnehmerschutzes nochmals überdacht werden, und die Altersgrenze für den Beginn der Ausbildung der dringend benötigten Fachkräfte im Pflege- und Gesundheitsbereich sollten gesenkt werden." Ebenfalls solle der stetig fortschreitenden Europäisierung bzw. Internationalisierung durch einen strukturierten Lehrlingsaustausch auf Europa-Ebene Rechnung getragen werden. Das Austauschprogramm ERASMUS für Studierende könne als Vorbild dienen.

Fuhrmann fordert auch eine stärkere Anerkennung des Wertes von nicht-formaler Bildung, denn diese stelle einen wesentlichen Teil des lebenslangen Lernens dar. "Es bedarf einer verstärkten Information über die Möglichkeiten der Anerkennung und der Instrumente der Europäischen Union und einer verstärkten Transparenz bei Bildungsabschlüssen", erläutert die JVP-Bundesobfrau. Ein erster Schritt sei mit der Einführung der Bachelor- und Masterstudien bereits gesetzt worden.

Um der Jugend ein starkes Gehör in Europa zu verschaffen, setzt sich Fuhrmann für einen Jugendvertreter im Europäischen Parlament ein: "Ein Europa der Jugend bedeutet für uns auch, dass ein eigener Ausschuss für Jugendangelegenheiten geschaffen wird, um die nachhaltige Sicherung der Gerechtigkeit zwischen den Generationen
zu gewährleisten."

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