Mit "LOOK @ ME"-Wettbewerb sicher auf dem Schulweg

Startschuss zu Mal- und Gestaltungswettbewerb (www.look-at-me.at) für Schülerinnen und Schüler - Aktion läuft bis zum 30. Mai 2006

Wien (OTS) - Bildungsministerin Elisabeth Gehrer und Generaldirektorin Dr. Susanne Riess-Passer (Wüstenrot) präsentierten heute, Montag, gemeinsam mit Dr. Othmar Thann (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und Mag. Christoph Mondl (ÖAMTC) den neuen Wettbewerb "LOOK@ME" für Schülerinnen und Schüler.

"Sicherheit durch Sichtbarkeit" lautet das Motto des "LOOK@ME" Mal-und Gestaltungswettbewerbs für Schülerinnen und Schüler, der von Wüstenrot und dem Bildungsministerium gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit und dem ÖAMTC ins Leben gerufen wurde. "Wer früher gesehen wird, ist sicherer unterwegs. Wir wollen erreichen, dass sich die Kinder bewusst mit dem Thema Verkehrssicherheit auseinander setzen, sich auf dem Schulweg richtig verhalten und dadurch weniger junge Menschen verunglücken", umschrieb Elisabeth Gehrer die Ziele des Projekts. "LOOK@ME" richtet sich an alle 8- bis 18-jährigen Jugendlichen in Österreich.

Mit LOOK@ME soll die Kreativität der Kinder gefördert werden. "Mach auf dich aufmerksam, mach dich bemerkbar, sichtbar! Das ist die Botschaft, die wir den jungen Menschen mitgeben wollen", definiert Wüstenrot-Generaldirektorin Riess-Passer die Ziele des Projekts. Am letzten von Wüstenrot initiierten Wettbewerb "Pass auf mich auf!" haben sich insgesamt 75.000 Kinder beteiligt.

Rund 90 Prozent aller Verkehrsinformationen werden während des Fahrens visuell aufgenommen und rund 61 Prozent aller im Straßenverkehr getöteten Fußgänger kommen bei schlechten Sichtverhältnissen ums Leben, weiß Dr. Othmar Thann vom Kuratorium für Verkehrssicherheit. "Wir haben unser Know-how gerne zur Verfügung gestellt, um die Botschaften der Aktion kindgerecht aufzubereiten und den Lehrerinnen und Lehrern hilfreiche Hintergrundmaterialien zu liefern." Bereits in der Volksschule gibt es die verbindliche Übung "Verkehrserziehung", an der die Schülerinnen und Schüler bis zur vierten Klasse im Ausmaß von mindestens 40 Stunden teilnehmen.

Über 90.000 Schülerinnen und Schüler nehmen jährlich an den ÖAMTC-Verkehrssicherungsprogrammen teil. Die Kinder haben neben ihren natürlichen, entwicklungsbedingten Nachteilen große Vorteile im Verkehr. "Die Neugier der Kleinen, ihr Wissensdrang und ihre Kreativität. All das kann man nutzen, um ihnen die wichtigsten Regeln im Straßenverkehr beizubringen", erklärte Christoph Mondl, stellvertretender Generalsekretär des ÖAMTC.

Es gibt noch eine Vielzahl anderer Initiativen für die Sicherheit der Kinder in Österreich. Durch die Aktion "Große helfen Kleinen" helfen die 14-jährigen Schülerinnen und Schüler Schulanfängern auf ihrem Weg in die Schule. Mit der Aktion "Zebrastreifen" beobachten die Jugendlichen gemeinsam mit Exekutivbeamten das Verhalten von Autofahrerinnen und Autofahrern vor dem Schutzweg. Wenn vorschriftsmäßig gebremst wird, erhalten sie den Aufkleber "Für mich gestoppt - danke". "Die Sicherheit unserer Kinder hat Vorrang. Jeder Verkehrsunfall ist einer zu viel. Ich danke allen, die den Wettbewerb "LOOK@ME" unterstützen und zur Verkehrserziehung der Kinder beitragen", schloss Gehrer.

Weitere Informationen:
www.look-at-me.at
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