Walch zu Verzetnitsch: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht!"

Dass ÖGB-Präsident Verzetnitsch von den Karibikgeschäften nichts gewusst haben soll, ist unglaubwürdig!

Wien (OTS) - "Durch die kriminellen Vorgänge in der BAWAG mit ÖGB-Mitgliedsgeldern, hat der Großteil der Gewerkschaftsmitglieder das Vertrauen in den ÖGB und ihren SPÖ- Präsidenten verloren," sagte heute BZÖ-Sozialsprecher NAbg. Max Walch.

"Dieser SPÖ-ÖGB-Präsident hat zwei Gesichter! Zuerst sagt er, dass er nichts davon weiß, dann gibt BAWAG-Aufsichtsratsvorsitzender Weninger in einer Pressekonferenz zu, dass er mit Verzetnitsch die Genehmigung für die Haftung für die BAWAG mittels Gewerkschaftsmitgliedergelder in Milliardenhöhe erteilt hat," so Walch.

"Mit dem Slogan: Sage es niemand, die Aufsichtsräte kommen eh nicht darauf, was wir mit unseren Gewerkschaftsgeldern machen, würde man in der Privatwirtschaft hinter Gitter kommen," betonte Walch.

"Dass ÖGB-Präsident Verzetnitsch keine Verantwortung übernehmen will und von seinem Amt als Präsident nicht zurücktreten will, zeigt die Charaktereigenschaften dieses Sozialdemokraten. Auch dass Verzetnitsch behauptet von den Karibikgeschäften nichts gewusst zu haben, ist äußerst unglaubwürdig," sagte der BZÖ-Sozialsprecher.

"Wie mit den Geldern der Gewerkschaftsmitglieder umgegangen wird, ist eine Frechheit sondergleichen. Das wichtigste Gut des ÖGB, nämlich den Streikfond, zur Besicherung von derartigen kuriosen Geschäften herzunehmen ist einfach glatter Wahnsinn," so Walch weiter.

"Das Schweigen im Walde seitens der SPÖ macht sie für mich nicht gerade unschuldig. Ob nicht etwa die hohen Schuldenberge der SPÖ durch die kuriosen Geschäfte getilgt wurden? Was herauskommt, wenn Institutionen wie der ÖGB als Eigentum der Sozialdemokraten genommen werden, sieht man ja jetzt," kritisierte NAbg. Max Walch.

"Es ist an der Zeit politische Verantwortung zu übernehmen, und Noch-ÖGB-Präsident Verzetnitsch muss seinen Hut nehmen. Lösungen, von denen er spricht, habe ich bis jetzt noch keine gehört," so Walch abschließend.

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