Mainoni: Wofür braucht die Gewerkschaft eine Bank?

ÖGB-Mitglieder müssen fehlende Wirtschaftskompetenz der BAWAG-Führung ausbaden

Wien (OTS) - "Die fast eineinhalb Millionen Mitglieder des ÖGB werden es
nicht verstehen, warum sie für waghalsige Transaktionen einiger Bankmanager, die durch Gewerkschaftsfunktionäre in diese Spitzenpositionen gehievt wurden, den Kopf hinhalten müssen", reagiert BZÖ-Staatssekretär Mag. Eduard Mainoni auf die aktuellen Vorgänge in der Gewerkschaftsbank BAWAG.

"Die roten Gewerkschaftsbosse haben mit diesem mittlerweile dritten Flop der BAWAG eindrucksvoll bewiesen, dass sie nicht fähig sind professionell Bankgeschäfte zu führen. Für mich stellt sich aber generell die Frage, warum eine Gewerkschaft überhaupt ein Bankinstitut betreiben muss. Die viertgrößte Bank Österreichs ist durch diese Misswirtschaft in eine massive Vertrauenskrise geschlittert und es ist dringend notwendig, durch weit reichende personelle Konsequenzen das Vertrauen wieder herzustellen. Da die Finanzmarktaufsicht die Überprüfungen bereits wieder aufgenommen hat, ist es zwingend notwendig, dass alle Umstände, die zu diesem Desaster geführt haben, restlos aufgeklärt werden und bei Bedarf auch die Staatsanwaltschaut eingeschaltet wird", so Mainoni.

Der BZÖ-Staatssekretär erwartet, dass sich die Gewerkschaft aus dem Bankgeschäft zurückzieht und nicht weiter mit dem Geld der kleinen Anleger unprofessionelle und erfolglose Transaktionen tätigt. "ÖGB-Chef Fritz Verzetnitsch, der sich immer als sauberer und seriöser Politiker darzustellen versucht, soll nun die Konsequenzen aus diesem Skandal ziehen", so Mainoni abschließend.

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