Großruck: Weiterbildungspflicht für Lehrer 2005 im Schulunterrichtsgesetz verankert

Bund investierte 2005 28,7 Millionen Euro in Pädagogische Institute

Wien, 23. März 2006 (ÖVP-PK) "Man sollte sich zuerst schlau machen, und erst dann anderen vorwerfen, etwas nicht zu wissen. Sonst kann es leicht passieren, dass man am Ende selbst dumm da steht. Dies gilt auch für den SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser, wenn er Bildungsministerin Gehrer kritisieren möchte", erklärte heute, Donnerstag, Abg.z.NR Wolfgang Großruck, Mitglied im Unterrichtsausschuss. "Die Verankerung der Weiterbildungspflicht im Schulunterrichtsgesetz wurde im Rahmen des Schulpakets I am 8. Juli 2005 im Nationalrat beschlossen. Es ist erstaunlich, dass sich Niederwieser daran nicht mehr erinnern kann, denn die SPÖ hat diesem Schulpaket selbst zugestimmt." ****

Im Übrigen sei es die SPÖ gewesen, die der Weiterentwicklung der Lehrerfortbildung Steine in den Weg gelegt habe - zuletzt mit der Ablehnung des Gesetzes für die Pädagogischen Hochschulen und die Verzögerung im Bundesrat. Brosz habe Recht, dass eine gute Lehrerausbildung finanziert werden müsse. "Der Bund hat 2004 allein für die Pädagogischen Institute 26,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. 2005 waren es um 2,3 Millionen Euro mehr, nämlich 28,7 Millionen Euro. Es ist mehr als weltfremd, wenn Brosz angesichts dieser Entwicklung von einem Sparkurs spricht. Im Übrigen soll die Opposition endlich aufhören, unser Schulsystem, unsere Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer schlecht zu machen", so Großruck abschließend.

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