Wörtherseebühnen U-Ausschuss will nun weitere Zeugen laden

Landesgericht wird um Amtshilfe gebeten

Klagenfurt (SP-KTN) - Vier Mal hatte der vom Kärntner Landtag zur Aufklärung der Vorgänge rund um die Wörtherseebühne eingesetzte Untersuchungsausschuss den Beinahe-Intendanten und ehemaligen Staatsopern-Ballettdirektor Renato Zanella vorgeladen. "Er fand es bis heute nicht der Mühe wert beim U-Ausschuss, zu erscheinen", erklärte Ausschussvorsitzender SPÖ-Klubchef Peter Kaiser.

In der heutigen Sitzung wurde beschlossen, folgende Zeugen nochmals zu laden: "Werner Pilgram, Chef der Kärntenwerbung, den früheren Finanzreferenten Karl Pfeifenberger, Dr. Bernhard Sapetschnig und erstmals eine ehemalige Mitarbeiterin von Zanella", so Kaiser.
"Einen einstimmigen Beschluss gab es auch für ein Ansuchen an das Landesgericht Klagenfurt mit der Bitte um Amtshilfe", so Peter Kaiser. Weiters wird Finanzminister Grasser schriftlich aufgefordert zu einer Protokollpassage Stellung zu nehmen: Kaiser: "Im Beisein von Haider und Sapetschnig wurde gesagt, dass die Bundessubvention auf einmal zu verwenden wäre."

Erfreulich: Die ausstehenden Unterlagen sind von allen relevanten Stellen rechtzeitig eingelangt.

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76 od. 77
Fax: 0463/577 88 86
presse-kaernten@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90003