ÖBB: Fahrgast-Befragung ist wichtiges Management-Tool

Ergebnisse einer jüngst publizierten Studie nicht aussagekräftig

Wien (OTS) - "Fahrgast-Befragungen sind dazu da, um wichtige Managemententscheidungen ableiten zu können. Die Umfrage, bei der im Auftrag der Eisenbahner-Gewerkschaft 600 Personen befragt wurde, ist bei weitem nicht so aussagekräftig, wie unsere Kundenzufriedenheitsanalysen. Wir befragen drei Mal im Jahr über 20.000 unserer Fahrgäste und diese sind mit der Bahn zufrieden. Aktuell liegt die Gesamtbewertung der Kunden bei der Note 2,2", so Stefan Wehinger, Vorstandsdirektor der ÖBB-Personenverkehr AG zu den veröffentlichen Ergebnissen. Zusätzlich erhebt auch der VCÖ einmal im Jahr die Zufriedenheit der Bahnkunden. Im vergangen Jahr bekamen die ÖBB auch bei dieser Befragung die Gesamtnote gut.****

Kundenwünsche als Grundlage

Die ÖBB-Personenverkehr AG misst die Zufriedenheit ihrer Kunden dreimal jährlich in repräsentativen Befragungen mit einem sehr breiten Sample durch das renommierte österreichische Gallup Institut. Befragt werden über 20.000 Personen mit einem umfassenden Fragekatalog zu allen wichtigen Situationen vor, während und nach der Fahrt. "Die Ergebnisse dieser Befragungen sind eine wichtige Grundlage für unsere Entscheidungen. Unsere Kunden stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit und wir richten uns hier strategisch klar aus", unterstreicht Wehinger.

Die Qualität steigt

Allein im vergangenen Jahr wurden Investitionen von rund 800 Millionen Euro in neue Fahrzeuge für den Nah- und Fernverkehr beschlossen. Ein großer Teil der neuen Nahverkehrsflotte, die modernen Triebwagen Talent, die klimatisiert sind und über einen Niederflur-Einstieg verfügen, sind bereits unterwegs. "Im Fernverkehr sind bereits 450 Waggons auf Schiene, die von Grund auf erneuert wurden und unseren Kunden deutlich spürbare Verbesserungen bringen", so Wehinger zu den gesetzten Maßnahmen. Weitere gezielte Maßnahmen wie Fahrplanverbesserungen - es wurden bereits 300 neue Anschlüsse Bus/Bahn umgesetzt - neue Taktverkehre wie bei Wien-Amstetten und Fahrplanverkürzungen Wien-Salzburg. An weiteren Verbesserungen, die einen umgehenden Kundennutzen nach sich ziehen wird mit Hochdruck gearbeitet. "So zum Beispiel Neuentwicklungen bei den Vertriebslösungen", wie Wehinger unterstreicht. "Hier werden wir noch heuer weitere Innovationen vorstellen, von denen unsere Kunden bei Verkauf der Fahrkarte profitieren werden."

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