Der neue Wirtschaftsraum Niederösterreich/Bratislava

"Österreich-Bild am Sonntag" in ORF 2 zum "Aufbruch im Zentrum Europas"

St. Pölten (OTS) - Es gibt keine andere Region in Europa, in der zwei Hauptstädte so eng bei einander liegen und der so viel Wirtschaftspotential prophezeit wird wie dem Großraum Niederösterreich-Bratislava. Zwischen der Bundeshauptstadt Wien und der slowakischen Metropole Bratislava könnte sich in den nächsten Jahren ein geschlossener Wirtschafts- und Lebensraum entwickeln, der mehr als neun Millionen Menschen zu Gute kommt.

Das "Österreich-Bild am Sonntag" aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich am 26. März um 18.30 Uhr in ORF 2 (Gestaltung:
Christiane Teschl, Kamera: Erich Strommer) zeigt die Region und ihre Bewohner zwischen euphorischer Aufbruchstimmung und zurückhaltender Skepsis, zwischen grenzüberschreitenden Großprojekten und der Sorge um den eigenen Lebensraum.

ORF Niederösterreich-Landesdirektor Norbert Gollinger anlässlich der Film-Präsentation: "Wir wollen damit anschaulich machen, welches Potential und wie viele Chancen hier vorhanden sind - und mithelfen, bestehende Bedenken in einem neuen gemeinsamen Europa zu verringern". Und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll: Man dürfe nichts übereilen, denn "was über Jahrzehnte getrennt war, kann nicht über Nacht zusammenwachsen". Daher sei es wichtig, "den Menschen Schritt für Schritt die Augen zu öffnen für diese neue Realität".

Es gibt jedenfalls viele ehrgeizige Ideen für die Region: Sie reichen von einer Verlängerung der Transsibirischen Eisenbahn nach Österreich bis zur Hochleistungs-Magnetschwebebahn, die die Flughäfen Wien-Schwechat und Bratislava verbinden könnte. Gleichzeitig freilich dauert die Fahrt der Eisenbahn von einer Metropole zur anderen heute länger als vor hundert Jahren mit der Straßenbahn. Auch die Grenzübergänge zwischen den beiden Ländern Österreich und Slowakei könnten ausgebaut werden.

Während für die Verkehrsinfrastruktur Investitionen notwendig sind, wächst die Wirtschaft überdurchschnittlich: Die Zahl grenzüberschreitender Kooperationen sowohl von Konzernen als auch Klein- und Mittelbetrieben steigt rasant. Und für viele (nieder)österreichische Unternehmen ist die Slowakei längst schon zum unverzichtbaren Zukunftsmarkt geworden.

"Aufbruch im Zentrum Europas. Der neue Wirtschaftsraum Niederösterreich - Bratislava" beleuchtet den Raum Niederösterreich-Bratislava unter vier Gesichtspunkten: Wirtschaft, Verkehr, Bildung und Lebensqualität. Am Beispiel eines jungen Architekten, der auf beiden Seiten der Grenze tätig ist, werden Perspektiven und Visionen für die Region aufgezeigt. Und in Gesprächen mit Wirtschaftstreibenden, Politikern, Bildungsverantwortlichen und Bewohnern des Großraumes wird das Potential des Raumes zwischen Wien und Bratislava analysiert:

Wollen die Menschen den Ausbau der Infrastruktur oder fürchten sie um ihre Lebensqualität? Gibt es etwas, das die Region einzigartig für ihre Bewohner macht? Was sind die Stärken dieses Gebietes als Wirtschaftsstandort? Wird schließlich aus dem "Dazwischenland", wie es der Architekt Walter Hildebrand aus Petronell nennt, eine -vielleicht sogar d i e - "Zukunftsregion" im Herzen Europas?

Experten sind überzeugt, dass die Chance lebt. Jetzt gilt es, sie zu nützen.

Rückfragen & Kontakt:

ORF Landesstudio Niederösterreich
Mag. Michael Koch
Telefon: 02742 / 2210 - 23 754

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NOA0001