Niederwieser: Fortbildung für Gehrer notwendig - Ministerin falsch informiert

SPÖ gegen "Rasenmäher" bei der Weiterbildung

Wien (SK) - "In allererster Linie benötigt Bildungsministerin Gehrer selbst dringend eine Fortbildung. Gehrer ist nämlich auf dem Holzweg, wenn sie meint, dass die grundsätzliche Verpflichtung für AHS- und BHS-Lehrer zur Fortbildung ab Herbst 2006 in Kraft tritt. Die entsprechenden Bestimmungen im Beamtendienstrecht gelten schon lange und da ist vorgesehen, dass die 'Dienstbehörde' für die erforderliche Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sorgen hat. Das fängt also im Ministerium an und setzt sich bis in die einzelne Schule fort, wo im Sinne der Personalentwicklung individuell abgestimmte Weiterbildung vorzusehen ist. Es ist bezeichnend für den Stellenwert der Weiterbildung im Bildungsministerium, wenn nicht einmal die Ministerin davon weiß", so SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Niederwieser widerspricht in diesem Zusammenhang dem BZÖ, das für fixe Weiterbildungsstunden eintritt, weil, so Niederwieser, "Rasenmähermethoden in Bildungsfragen eigentlich antiquiert sind".

Für den SPÖ-Bildungssprecher zeige sich aber deutlich, "wo der Hund begraben liegt": "Ministerin Gehrer kennt ihre Aufgaben nicht. Sie wäre seit Jahren für ein durchgängiges System der Personalentwicklung und Weiterbildung im Bildungsministerium zuständig. Ihr Ministerium hat sich darum zu kümmern, dass Qualität und Inhalte der Weiterbildung stimmen, aber sie weiß das nicht einmal. Ich würde mir wünschen, die Mitglieder der auslaufenden Regierung wären bei der Erfüllung ihrer Pflichten nur halb so eifrig wie beim Inserieren ihrer beabsichtigten Großtaten." (Schluss) cs

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