VP-Korosec: Kindermedizin in Wien als tristes Beispiel

Brauners Konzeptlosigkeit versus Wiener Gesundheitsplan

Wien (VP-Klub) - "Für das Chaos und die mangelnde medizinische Versorgung auch für Wiens Kinder ist einzig die zuständige Gesundheitsstadträtin verantwortlich", kritisierte die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, in Reaktion auf die mediale Berichterstattung zur medizinischen Versorgung von Kindern in Wien.

Für Korosec sind die Zustände bei der medizinischen Versorgung der Kleinsten jedoch nur symptomatisch für die Orientierungslosigkeit der gesamten Wiener Gesundheitspolitik. Für einen umfassenden Wiener Gesundheitsplan, wie ihn die ÖVP Wien seit Jahren fordert, sieht die Wiener Gesundheitsstadträtin scheinbar keinen Bedarf. Die Erstellung eines solchen Planes für Wien wäre in wenigen Monaten möglich und könnte somit ab Herbst diesen Jahres helfen, die medizinische Versorgung in Wien zu optimieren und klare Angebots-Strukturen zu schaffen. Die SP-Stadträtin verschlafe aber auch diese zukunftsweisende Möglichkeit. "Durch Doppelstrukturen und Fehlplanungen werden Gelder vergeudet und das ist bei diesem angespannten Gesundheitsbudget kaum zu verantworten", kritisiert Korosec.

Kritische Experten unerwünscht?

"Brauner kündigte zwar an, auch Expertinnen und Experten, die dem derzeitigen System kritisch gegenüberstehen, in die Diskussion einzubinden - passiert ist das aber nicht", hält Korosec bedauernd fest. Für die VP-Gesundheitssprecherin ist klar, dass damit ein unglaubliches Wissenspotential ungenutzt bleibt und das Ignorieren der Fachleute kein motivierendes Signal für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet. "Bevorzugt Brauner wirklich Friedhofsruhe statt kritischem Dialog?", fragt sich Korosec abschließend.

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