Gesundheitsversorgung für Kinder - SP-Klicka: "Wien setzt österreichweit Standards!"

Empfehlungen der geniaconsult-Studie bereits in Umsetzung

Wien (SPW-K) - "Die Gesundheitsversorgung für Kinder und Jugendliche in Wien setzt österreichweit Standards. Pro Jahr gibt der Wiener Krankenanstaltenverbund KAV über 176 Millionen Euro für die Gesundheitsversorgung für Kinder und Jugendliche in Wien aus", reagierte heute die Vorsitzende des Wiener Gesundheitsausschusses, Marianne Klicka, auf Aussagen der Grünen Gemeinderätin Sigrid Pilz. "In sechs Spitälern des KAV sowie dem St. Anna Kinderspital werden in den verschiedensten Kinderabteilungen jährlich über 49.000 Kinder stationär behandelt und rund 333.000 Ambulanz-Besuche gezählt." Die von Gemeinderätin Pilz zitierte Studie von geniaconsult sei von der Stadt Wien selbst in Auftrag gegeben worden. "Diese Studie zur aktuellen Lage der Gesundheitsversorgung wurde mit allen Primarii sämtlicher KAV-Abteilungen für Kinder- und Jugendheilkunde in Wien erarbeitet."

Der Abschlussbericht enthalte drei Kernempfehlungen. "Erstens die Umsetzung einer integrierten Versorgung zur Verbesserung der ambulanten Notfallversorgung in Zusammenarbeit mit dem extramuralen Bereich. Zweitens eine Schwerpunktbildung und drittens konkrete Standortempfehlungen. Alle drei Empfehlungen befinden sich bereits in der Umsetzung", so Klicka.

Insgesamt gebe laufend neue Projekte der Stadt: "Dazu zählt zum Beispiel der im Jänner neu eröffnete, 16 Betten umfassende Kinder-und Neonatologische-Intensivbereich im Wiener AKH, so Klicka. "Zusätzlich entsteht derzeit um rund 50 Millionen Euro im Süden Wiens mit dem neuen Mutter-Kind-Zentrum im SMZ-Süd ein neuer Standort." Weiters sei Wien auch im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung für Kinder Vorreiter: "Beispielhaft ist das Kariesprophylaxeprojekt oder die Projekte für gesunde Ernährung und Bewegung an Wiens Schulen."

Zum AKH betonte Klicka: "Gemeinderätin Pilz sollte eigentlich wissen, dass die Ärzte im AKH Bundesärzte sind und die Stadt Wien auf Personalentscheidungen und dienstrechtliche Angelegenheiten in diesem Bereich keinen Einfluss hat. Das betrifft ausschließlich die Medizinische Universität!" (Schluss)

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