Lopatka zu Gusenbauer: Kind mit 35, Lehrling mit 46, Meister nie

Die Verdrängungsmechanismen des Dr. Gusenbauer bei den roten Skandalen

Wien, 23. März 2006 (ÖVP-PK) Es sei bezeichnend für SPÖ-Vorsitzenden Dr. Alfred Gusenbauer, wenn er im "News"-Interview behaupte, beim Konkurs des Konsums noch ein Kind gewesen zu sein, erklärte heute, Donnerstag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka. "Mit 35 ein Kind, mit 46 Lehrling und ein Meister wird er wohl nie werden", so Lopatka. "Haltlos" sei auch der
Versuch der Gusenbauer-SPÖ, sich beim roten ARBÖ-Skandal oder dem ÖGB-BAWAG-Finanzdebakel aus der Verantwortung zu stehlen. Schließlich seien es dutzende hochrangige SPÖ-Funktionäre, die den roten ARBÖ in das Verderben geführt und das Geld der ÖGB-BAWAG in der Karibik versenkt haben. ****

Es genüge auch nicht, sich auf laut Gusenbauer-Sprech "verrückt gewordene" SPÖ-Funktionäre auszureden. Auch wenn sich der SPÖ-Vorsitzende anlässlich dieser Finanzdebakel und Skandale gerne als "einfluss- und anteilslos" darstellen möchte, Tatsache bleibe, dass mehr als 1.400 Millionen Euro in unsichtbaren Kanälen verschwunden sind. "Offensichtlich sind sich die obersten Gewerkschaftsbosse und der SPÖ-Vorsitzende nicht bewusst, was alles mit 1.400 Millionen Euro finanziert werden hätte können":

  • Mit 1.400 Millionen Euro hätte man jedem der 1,36 Millionen ÖGB-Mitglieder für sechs Jahre den Mitgliedsbeitrag ersparen können. Wie erklären Sie das den ÖGB-Mitgliedern, Dr. Gusenbauer?
  • Mit 1.400 Millionen Euro hätte den rund 230.000 Mindestpensionisten für zwei Jahre die Ausgleichszulage bezahlt werden können. Wo bleibt hier Ihr soziales Gewissen, Dr. Gusenbauer?
  • Mit 1.400 Millionen Euro hätte man den über 300.000 Pflegegeldbezieher ein Jahr Pflegegeld zusätzlich bezahlen können. Was sagen Sie dazu, Dr. Gusenbauer?
  • Mit 1.400 Millionen Euro hätten alle Österreicher vier Jahre lang keine Rezeptgebühren bezahlen müssen. Wie wollen Sie das erklären, Dr. Gusenbauer?
  • Mit 1.400 Millionen Euro hätte man sechs Qualifizierungs- und Beschäftigungspakete für alle arbeitssuchenden Menschen in Österreich finanzieren können. Das, was hier geschehen ist, ist nicht nur ein Finanzdebakel, es ist letztendlich auch zutiefst unsozial, Dr. Gusenbauer!

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