FP-Blind: Wofür zahlt man Hundesteuer wenn nicht für die Reinigung?

400 Aushilfskräfte für MA-48 durch Zweckbindung der Hundesteuer

Wien, 22-03-2006 (fpd) - SP-Umweltstadträtin Sima soll sich dafür einsetzen, dass die Hundesteuer-Millionen zur Verstärkung der MA-48 durch rund 400 Aushilfskräfte verwendet werden, fordert FPÖ-Umweltsprecher Kurth-Bodo Blind.

Die Stadt Wien soll auch beim "Eintreiben" der Hundesteuer Gas geben, damit mehr als nur die Hälfte aller Hundebesitzer die Steuer bezahlt. Dazu sind noch die flächendeckende Errichtung von Hundeklos und die Bereitstellung von Besen, Schaufeln und Behältern zum Entsorgen der Exkremente sowie mehr Hundesauslaufzonen notwendig.

Das Hundekot-Problem ist von Sima auch verschuldet. Im Handbuch der Stadt Wien aus dem Jahr 2003 steht auf Seite 97: "Sinnvoll ist es, das Rinnsal als Absetzplatz für Hundekot zu verwenden. Von dort werden die Rückstände von der Straßenreinigung als Serviceleistung regelmäßig mitgenommen". Sima ließ diese Passage im Handbuch 2004 einfach streichen, so Blind.

Wohin als mit dem Hundkot? Die Entsorgung in einen Müllbehälter ist nämlich verboten. Im Handbuch der Stadt Wien steht geschrieben, dass Fäkalien nicht in Müllgefäße entsorgt werden dürfen! Durch eine Zweckbindung der Hundesteuer könnte man die MA-48 mit etwa 400 Aushilfskräften verstärken und somit eine großteils hundekotfreie Stadt garantieren, schloss Blind. (Schluss)am

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