ASKÖ präsentiert aktuelle Frauensport-Projekte

Wien (OTS) - "Frauen-Power im Sport ist gefragt", so lautete das Motto einer Pressekonferenz der ASKÖ heute Dienstag in Wien. Österreichs größter Sport-Dachverband bringt sich mit einigen herausragenden Projekten in die am Wochenende stattfindende Europäische Frauensport-Konferenz ein, die derzeit unter Österreichs Vorsitz steht. Die ASKÖ übernahm dabei das Thema "Frauen in den Sportstrukturen."
"Die ASKÖ sieht es als Verpflichtung an, sich in eine solch repräsentative Veranstaltung einzubringen. Wichtig ist aber zu betonen, dass unser Verband schon seit langer Zeit sich mit spezifischen Frauen-Fragen beschäftigt. Wir haben bereits Akzente gesetzt, dass mehr Frauen in den Sportstrukturen Platz finden. Im Rahmen meiner ASKÖ-Präsidentschaft möchte ich die begonnene Arbeit fortsetzen, denn leider gibt es zwischen Männern und Frauen ein bestehendes Mißverhältnis", leitet ASKÖ-Präsident NR Abg Dr. Peter Wittmann aus.
ASKÖ-Wien-Präsidentin NR Abg Beate Schasching wies auf die Bedeutung von frauenspezifischer Arbeit im österreichischen Sport hin. Das Ziel der ASKÖ-Projekte zielt auf eine nachhaltige Wirkung hin. "Unsere heute präsentierten Projekte haben eine Vorlaufzeit und werden auch weiterhin tätig sein. Es geht uns darum, öffentliche Aufmerksamkeit zu erreichen und Interessierte zu sensibilisieren."
Im folgenden führte Mag. Margit Straka, die ASKÖ-Bundes-Frauen-Vorsitzende die Projekte im einzelnen aus. Im Rahmen der Österreichweit repräsentativen Studie wurde nachgewiesen, dass Frauen in entscheidenden Positionen in Österreichs Sportvereinen noch immer deutlich unterrepräsentiert sind. Sport ist immer noch Männer-dominiert.
Das Projekt "Gender-Training für Trainerinnen" soll den Gender-Aspekt in die Trainer-Aus-und Fortbildung einbringen, erste Ansätze wurden sehr positiv angenommen. Sehr viel Aufmerksamkeit erregte unter den MedienvertreterInnen das Projekt "Call4Girls" (www.call4girls.at), wobei eine Informations- und Beratungsstelle eingerichtet wurde. Unter 0650/4495950 wird Hilfe bei Diskriminierung und sexueller Gewalt angeboten. Melden kann sich vereinsübergreifend österreichweit jeder und jede.
Beate Schasching und Peter Wittmann fassten zusammen:"Der ASKÖ geht es darum, das Thema "Frauen im Sport" einer breiten Diskussion zuzuführen. Wenn wir darüber reden, haben wir schon erste erfolgreiche Schritte gesetzt. Um Nachhaltigkeit zu erreichen, muss es dann aber auch konkrete Aktionen geben."

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