VP-Feldmann ad Vettermann: "Keine Selbstbeweihräucherungen, Herr Kollege!"

Zahl der Kinderbetreuungsplätze der Stadt Wien seit 1994 kaum gestiegen

Wien (OTS) - Wien (VP-Klub) "Wien hat vielleicht erkannt, dass Kinderbetreuungsplätze gebraucht werden, aber auf den steigenden Bedarf in letzten Jahren kaum merklich reagiert", so der Kommentar von LAbg. Barbara Feldmann, Frauensprecherin der ÖVP Wien, zum Selbstlob des SP-Gemeinderates Vettermann. Seit dem Jahr 1994 wurde das Angebot von der Stadt Wien um gerade einmal 7 Prozent ausgebaut.

In Wien gibt es 66.000 Kinderbetreuungsplätze, nur knapp die Hälfte davon stellt die Stadt zu Verfügung. In Wien leben 151.000 Kinder unter 10 Jahren, d.h. für jeden Kindergarten- oder Hortplatz gibt es 2,3 Anwärter.

"Und wenn einmal ein Platz in Hort oder Kindergarten ergattert wurde, wird es für die Eltern eine sehr teure Angelegenheit. Immerhin sind für einen Ganztagesplatz pro Kind und Monat 263,- Euro zu bezahlen. Und um in den Genuss einer Ermäßigungen zu kommen, auf die von Seiten der SP-Stadtregierung immer wieder verwiesen wird, ist ein wahrer Behördenspießrutenlauf nötig. Wien sollte sich an Niederösterreich ein Beispiel nehmen und zumindest eine kostenlose Halbtagesbetreuung anbieten", fordert Feldmann.

Für die VP-Frauensprecherin kann man angesichts des kaum steigenden Angebotes und einer der höchsten Kinderbetreuungskosten in Wien nicht annähernd von einer Unterstützung für Frauen und junge Familien sprechen. "Die SP-Stadtregierung soll sich nicht immer beweihräuchern und mit Steuergeldern finanzierte Feste feiern - sie sollte sich besser der Anliegen junger Familien annehmen und die erforderlichen finanziellen Mittel für einen raschen Ausbau der Tagesbetreuung bereitstellen", schließt Feldmann.

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