Feinstaub - SP-Valentin: "Statt grüner Panikmache, wären gemeinsame Strategien angesagt!"

Wien setzt auf maximale Transparenz und optimales Programm gegen Feinstaub

Wien (SPW-K) - "Wien kämpft seit Jahren vehement gegen den Feinstaub und setzt dabei auf allen Ebenen an, ob im Verkehr, bei der Raumwärme, der Industrie oder den genannten Baustellen", reagierte heute der Vorsitzende des Wiener Umweltausschusses, Erich Valentin, auf eine Aktion der Wiener Grünen. "Darüber hinaus habe Wien ein europaweit vorbildliches Messnetz: Anstatt der von der EU vorgeschriebenen fünf Stellen messen wir in Wien flächendeckend an 13 Messstellen, die Werte werden selbstverständlich im Internet publiziert."

Die von den Grünen angesprochene Feinstaubmesstelle an der Taborstraße sei im letzten Jahr von einer Gesamtschwebestaub- auf eine Feinstaubmessstelle umgerüstet worden "und war bislang - wie nach einer Umstellung üblich - ein Jahr lang im Probebetrieb." Die Werte seien und werden selbstverständlich in offiziellen Monatsberichten als Tagesmittelwerte publiziert worden und im Internet unter www.wien.at/ma22/luftgue.html jederzeit nachzulesen. "Mit 1. April ist die Probephase abgeschlossen, dann werden die Werte an der Taborstrasse - sowie jene der anderen 12 Feinstaubmessstellen schon bisher - stündlich aktualisiert veröffentlicht." Auch auf der Seite des Umweltbundesamtes unter www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/luft/luftguete_akutell/ueberschre itungen/ sei die Anzahl der Tage aller Überschreitungstage aller Luftmesstellen, also auch der Taborstraße, abrufbar.

Insgesamt setze die Stadt Wien in allen Bereichen Maßnahmen, selbstverständlich auch bei den Baustellen. "So wurde im Herbst die Partikelfilterpflicht für Baumaschinen beschlossen. Baustellenzufahrten werden gewaschen - beispielsweise wurden auch bei der Baustelle Stadioncenter die Maßnahmen verstärkt, die Straßen werden dort im Umfeld drei Mal täglich gereinigt, Freitags wird die Reinigung mit Hochdruckwaschwagen durchgeführt." Weiters gebe es zahlreiche zusätzliche Maßnahmen, wie etwa Abdeckungen, Schutzmatten etc. Auch im Verkehr setzte Wien Maßnahmen, etwa mit dem Verbot der EURO 0-LKWs oder der Tempo 50-Berschränkung. "Der Fuhrpark der Stadt Wien wird permanent erneuert und nachgerüstet. "Die von den Grünen erwähnte Winterreifenpflicht fordert die Stadt Wien seit langem, doch dies ist Bundessache: Die Grünen richten ihre Forderung an die falsche Adresse, zuständig ist der Bund mit Verkehrsminister Hubert Gorbach."

"Anstatt gemeinsam gegen den Feinstaub vorzugehen, jammern die Grünen alles krank - davon wird aber kein Mikrogramm Feinstaub eingespart", so Valentin abschließend. (Schluss)

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