FP-Mühlwerth: PISA-Test für Lehrer sollte Standard werden

Wovor fürchtet sich die Lehrergewerkschaft?

Wien, 21-03-2006 (fpd) - Der Vorschlag für Veränderungen im Bildungswesen, bei der die Lehrergewerkschaften nicht sofort "njet" schreit, ist noch nicht erfunden. Dieser Reflex ist auch beim interessanten Vorschlag für einen PISA-Test für Lehrer trefflich zu beobachten. Die Gewerkschaft erweist unserem Schulwesen damit einen schlechten Dienst, kritisiert FPÖ-Schulsprecherin Monika Mühlwerth.

Wovor hat die Lehrerschaft eigentlich Angst? Bei der Studie geht es vor allem darum, Methoden und Arbeitsbedingungen zu testen. Da die Arbeitsbedingungen österreichischer Lehrer alles andere als optimal sind, kann ein internationalen Vergleich nicht schaden.

Es müssen sich etwa auch Trainer nach Seminaren einer Bewertung stellen. Die Lehrer sollten in diesem Punkt mehr Gelassenheit an den Tag legen. Die Bewertung soll vor allem den Lehrern zur Erkennung ihrer Stärken und Schwächen dienen. Dieser Vorstoß zur Verbesserung der Qualität unseres Bildungswesens muss angesichts des letzten PISA-Tests jedenfalls ernsthaft diskutiert werden, fordert Mühlwerth. (Schluss)am

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