Rack: EuGH-Richter müssen mehr sein als Mann, Frau, Jung oder Alt

Aktuelle Diskussion gleicht Themaverfehlung bei Schulaufsätzen

Brüssel, 21. März 2006 (ÖVP-PD) "Die aktuelle Diskussion rund um die Bestellung des künftigen österreichischen Richters beim Europäischen Gerichtshofs erinnert stark an Schulaufsätze, bei denen wegen klarer Themenverfehlung nur ein 'Nicht Genügend' drunter stehen kann. Es geht nicht um Mann oder Frau, nicht um Jung oder Alt. Es kann doch nicht sein, dass bei der Bestellung eines der wichtigsten Posten, den die Republik im institutionellen Gefüge der EU beanspruchen kann, Fragen wie das Geschlecht und oder das Alter des Kandidaten im Mittelpunkt der Überlegungen stehen", sagte heute, Dienstag, der Europaparlamentarier und Grazer Verfassungsrechtler Univ. Prof. Dr. Reinhard Rack. ****

"Bei der Funktion eines EuGH-Richters geht es primär um hohe Fach- und Sachkenntnis. Es geht darum, dass die Stimme des einen Österreichers in diesem europäischen Spitzenorgan gehört und ernst genommen wird", betonte Rack. "Peter Jann ist es in den vergangenen Jahren hervorragend gelungen, das gemeinsame europäische Ganze und das österreichische Interesse zu vereinbaren. Seine Bestellung zum Senatspräsidenten zeigt auch die Wertschätzung seiner Kollegen aus dem Gerichtshof", sagte Rack abschließend

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