FPÖ: Wien zahlt zu hohe Energiepreise - Ausschreibung umgangen

Wien (OTS) - Die Stadt Wien, Wiener Wohnen und der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) zahlen bei Wien-Energie zu hohe Energiepreise, weil die Ausschreibungspflicht für die Energiebezugsverträge umgangen werde. Diesen Vorwurf erhob Dienstag FPÖ-Stadtrat DDr. Eduard Schock in einem Pressegespräch, in dem er auch ankündigte, die Volksanwaltschaft einzuschalten und um ein Prüfverfahren in diesem Zusammenhang zu bitten. 25 Millionen Euro jährlich würden zuviel für Energie bezahlt, sagte Schock. Dieses Geld werde dem Budget der Stadt, dem KAV und den Wiener Gemeindebaumietern über die Betriebskosten vorenthalten. Schock forderte die Ausschreibung aller Energiebezugsverträge und "den Ausstieg aus dem Stromkartell der Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland", das gemeinsam die Energiepreise für die Konsumenten in Ostösterreich hochhalten würde.

Die hohen Gewinne von Wien Energie - laut Schock rund 100 Millionen Euro - würden statt einer Strompreiserhöhung vielmehr eine Strompreissenkung im Ausmaß von 20 Prozent rechtfertigen Die "Energie-Hotline" der FPÖ würde bis zu 70 Anrufer pro Tag verzeichnen, wo sich Personen über die hohen Energiepreise beschweren und Tipps für einen Anbieterwechsel erhalten, berichtete der FPÖ-Politiker. Konkret nannte er dabei den Verbund, der nicht nur der billigster Anbieter sei, sondern auch atomstromfrei liefere.

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