Tauschitz: Kärntens Jugend bereit für den Aufbruch nach Europa

"Woche der Jungen Volkspartei" sammelt Vorschläge für politischen Maßnahmenkatalog

Klagenfurt (OTS) - Politisches Desinteresse, zuwenig Förderungen, mangelnde Perspektiven: Kärntens Politik vergesse zunehmend auf die Anliegen und Bedürfnisse der Jugend, kritisierte heute ÖVP-Jugendobmann Landtagsabgeordneter Stephan Tauschitz. In der "Woche der Jungen Volkspartei" will Tauschitz mehr Verständnis für die Jugend schaffen und gezieltes Lobbying betreiben: Ideen, Vorstellungen und Wünsche können Jugendliche in das im ÖVP-Büro in der Bahnhofstraße 20 aufliegende "Ideen-Buch" eintragen, das Ende der Woche als Grundlage eines künftigen Maßnahmenkatalogs an ÖVP-Obmann Josef Martinz übergeben wird.

An erster Stelle von Tauschitz’ Mängelliste über die Jugendpolitik in Kärnten steht die mangelnde Unterstützung der Politik, beispielsweise bei Auslandsstipendien für Europa. Gerade junge Menschen würden oft nicht über die notwendigen Mittel für einen Aufenthalt im EU-Ausland verfügen, es sei demnach die Pflicht des Landes Kärnten, die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen. Tauschitz:
"Der Landeshauptmann soll aufhören, Steuergelder für Pleiteflieger zu verschwenden, und stattdessen lieber in die Jugend und damit in die Zukunft dieses Landes investieren." Kärntens Jugend sei bereit zum Aufbruch nach Europa, aber man müsse ihr auch die Möglichkeit dazu geben, verlangte der jüngste Abgeordnete zum Kärntner Landtag.

Wie wenig die Politik mit der Jugend am Hut habe, zeige allerdings das Kärntner Jugendschutzgesetz, zeigte Tauschitz auf: "In verwirrender Juristensprache und für niemanden durchschaubar werden hier Berechnungen über den Alkoholausschank durchgeführt. Was wir brauchen, sind nicht realitätsferne Paragrafenparcours, sondern ein einheitliches Jugendschutzgesetz, das jeder versteht und das wirklich Schutz bietet." So verlangt Tauschitz auch Verbesserungen im Bereich der Prävention. Die Anzahl der Gewaltdelikte sei zwar rückläufig, die Intensität nehme allerdings zu, und die vorhandenen Präventionsstellen des Landes seien untereinander nicht vernetzt. Tauschitz: "Um Jugendliche vor den Folgen von Gewalt - ob als Opfer oder als Täter - zu schützen, verlangen wir die bessere Koordination und Kooperation der Gewaltprävention von den Schulen bis hin zu den Streetworkern und Jugendzentren, und natürlich die flächendeckende Einbindung der Polizei. Gewaltexzesse dürfen in Kärnten keinen Platz haben!"

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