FP-Schock: Energiepreise - FPÖ schaltet Volksanwaltschaft ein

Stadt Wien zahlt jährlich 25 Mio. Euro zu viel beim Strom

Wien, 21-03-2006 (fpd) - Die Strom- und Gasbezugsverträge des Wiener Magistrats sowie von Wiener Wohnen und KAV (Wiener Krankenanstaltenverbund) wurden von der Stadtregierung nicht ausgeschrieben. Diese Vorgangsweise ist rechtswidrig und kostet dem Steuerzahler rund 25 Mio. Euro pro Jahr. Die Wiener FPÖ wird daher die Volksanwaltschaft einschalten, erklärt Wirtschaftssprecher DDr. Eduard Schock in einer Pressekonferenz.

Ausschreibungspflicht für Strom und Gasbezug wurde verletzt

So hat die Stadt Wien im Oktober 2005 bei der Änderung der Rahmenverträge mit Wien Energie für die Strom- und Gaslieferungen diese Ausschreibungspflicht nach EU-Recht verletzt. Zu diesem Zweck wurde eine juristisch unhaltbare Umgehungskonstruktion geschaffen, die daher von offizieller Seite unter die Lupe genommen werden muss.

Da es mittlerweile viele Anbieter am Strom- und Gasmarkt gibt, die wesentlich billiger als Wien Energie anbieten, entsteht für den Wiener Steuerzahler ein Schaden von rund 25 Mio. Euro. Die FPÖ wird daher mit heutigem Tag an die Volksanwaltschaft mit dem Ersuchen herantreten, ein amtswegiges Prüfungsverfahren einzuleiten.

143 Euro mehr - Kundenschwund bei Hochpreisanbieter Wienenergie

Die permanente Kundenflucht von Wienenergie ist nicht verwunderlich, kann sich der Verbraucher bei einem Anbieterwechsel doch satte Summen ersparen. Herr Josef Rohaczek aus Hirschstetten etwa zahlt nach einem Wechsel zum Bestbieter Verbund allein 143 Euro weniger beim Posten Strom. Aber auch kleinere Stromverbraucher wie die immer häufiger werdenden Single-Haushalte können sich nach der gesalzenen Preiserhöhung am 1. März ca. 50 Euro ersparen, betont Schock.

Hochbetrieb der FPÖ-Energie-Hotline durch SPÖ-Wahlschwindel

Die FPÖ-Energiehotline 403 27 22 (werktags 10 bis 16 Uhr) hilft rasch und unbürokratisch bei der Suche nach dem günstigsten Anbieter. Nach dem Wahlschwindel der SPÖ, die vor der Wienwahl am 23. Oktober eine Preiserhöhung im Jahr 2006 noch ausgeschlossen hatte und dieses Versprechen in Rekordzeit gebrochen hat, nutzen täglich bis zu 70 Anrufer dieses kostenlose Service der FPÖ.

Wien soll wie Oberösterreich aus Stromkartell aussteigen

Die "österreichische Stromlösung", die ein lupenreines Stromkartell gewesen wäre, ist zum Wohle der Verbraucher als gescheitert zu betrachten. Die Wiener SPÖ ist nun aufgefordert, das aus Wien, Niederösterreich, Burgenland bestehende "Ostkartell" rasch zu verlassen und den Weg zu marktüblichen Energiepreisen auch bei der Wienenergie freizumachen, schloss Schock. (Schluss)am

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001