Steirisches BZÖ richtet offenen Brief an VP-Seitinger und KP-Monogioudis

BZÖ-Grosz: Entschuldigen Sie sich in aller Form bei den ehrenamtlichen Tierschützern!

Graz (OTS) - Herr Landesrat,
Frau Stadträtin!

Nachdem das von Ihnen verursachte parteipolitische Kesseltreiben gegen die tausenden steirischen Tierschützer vorläufig ein Ende gefunden hat, würde es der Anstand gebieten, sich in aller Form bei den von Ihnen und Ihrer Vorgangsweise diskreditierten Tierschützern zu entschuldigen.

Gerade das Tierschutzhaus Arche Noah erfüllt mit seinem Team, mit den vielen Helferinnen und Helfer, eine Aufgabe, zu der weder das Land Steiermark noch die Stadt Graz im Stande sind: Tieren zu helfen und gerade den Schwächsten unserer Gesellschaft ein neues sicheres zu Hause zu geben. Das ist der alleinige Verdienst einer aktiven und ehrenamtlichen Bürgergesellschaft in der Steiermark, die sich zum Ziel gesetzt hat, um Gottes Lohn den Tieren in der Steiermark zu helfen. Gerade die Berichterstattung und Ihrer Vorgangsweise im Rahmen des Vogelgrippemanagements haben dem Tierschutzhaus massiv geschadet und die aktiven Tierschützer massiv kriminalisiert. Nachdem mittlerweile auch Sie zur Einsicht gekommen sein dürften, dass eine Politik, die von einigen Lobbyisten gesteuert wird und auf keiner gesetzlichen Grundlage basiert, der falsche Weg ist, ersuche ich Sie eindringlich, sich bei den verantwortlichen Tierschützern zu entschuldigen.

Man kann nicht einerseits ständig die Errungenschaften des Ehrenamts bei jeder Gelegenheit predigen, aber gerade dann den ehrenamtlich Tätigen in der Steiermark die Hilfe versagen, wenn sie es brauchen. Damit würde sich jede Ehrung eines ehrenamtlichen Helfers - egal in welchem Bereich auch immer - durch das Land oder die Stadt ad absurdum führen. Jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen, an dem auch Sie sich einmal konstruktiv einbringen könnten.

Das Tierschutzhaus braucht nach den unzähligen Negativschlagzeilen Solidarität, die ehrenamtlichen Helfer brauchen die Anerkennung. Und für die vielen Funktionäre des von Ihnen so in Misskredit gebrachten Tierschutzhauses wäre eine Entschuldigung Ihrerseits nur Recht und Billig! Für Ihre zukünftige Politik wäre es angebrachter, wenn Sie sich nicht auf einige Lobbyisten im Veterinärbereich verlassen, die aus eigenem finanziellen Eigennutz einen unbequemen Aktivisten wie Obmann Oster über die Hintertüre loswerden wollen, sondern auf Experten, die den Schutz des Konsumenten und der Tiere im Auge haben.

Mit freundlichen Grüßen

Gerald Grosz
BZÖ-Bündnisobmann Steiermark

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