Wasser: Der Schatz, der aus der Leitung kommt

Das Wasser in Österreich ist von höchster Qualität. Die AGES leistet einen wichtigen Beitrag, damit diese Qualität erhalten bleibt

Wien (OTS) - Österreich gilt als Wasser-Schatzkammer Europas. Die Bevölkerung wird zu 99 Prozent mit Quell- und Grundwasser versorgt -ein Wert, der weltweit einzigartig ist. Damit die Wasserqualität aber so gut bleibt wie sie ist, muss sie regelmäßig überprüft werden. Durch ihre jahrzehntelange Erfahrung und Kompetenz sind die Wasserexperten der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, ein wichtiges Glied in dieser Überprüfungskette. Das Angebot der AGES reicht österreichweit von der Prüfung von Gemeinde-Wasserversorgungsanlagen und Stadtwerken über Wassergenossenschaften bis hin zu privaten Brunnenbesitzern und Lebensmittelbetrieben. Als Komplettanbieter ist die AGES auch in der Lage, die Kontrolle von Kläranlagen, Frei- und Hallenbädern bzw. Bade-Biotopen durchzuführen. Denn auch kleine Badeteiche bzw. Bade-Biotope unterliegen der Untersuchungspflicht - ein Umstand, der nicht immer bekannt ist. "Wir bieten daher auch Daueraufträge für die Untersuchungen von Badewässern und Badestellen an", sagt Dr. Carolin Polivka, Wasserexpertin bei der AGES.

Indikator-Keime zeigen Qualität an

"Unser Wasser ist doch gut, warum müssen wir es kontrollieren lassen?" Diese Frage bekommen Gemeindevertreter nicht selten von ihren Bürgern gestellt. Die Frage lässt sich ganz einfach beantworten: "Nach starken Regenfällen können zum Beispiel Fäkalkeime über Oberflächenwasser in das Trinkwasser gelangen", sagt Polivka. Das Wasser wird daher auf so genannte Indikator-Organismen überprüft - Bakterien, wie Escherichia coli oder Enterokokken, die sich schnell nachweisen lassen. Findet man solche Indikator-Keime, kann man davon ausgehen, dass auch andere Krankheitserreger vorhanden sein können.

Wesentlich für eine korrekte Analyse ist die korrekte Probenentnahme. Zu dieser gehört auch unbedingt ein Lokalaugenschein, bei dem Umwelteinflüsse, Betriebsbedingungen und bauliche Rahmenbedingungen ebenfalls miterfasst werden. Nur so können Einflüsse, die das Ergebnis der Wasseruntersuchung verfälschen könnten, ausgeschlossen werden. In den AGES-Labors werden die Proben nach international anerkannten und akkreditierten Standards auf die gesetzlich festgelegten chemischen, physikalischen und mikrobiologischen Parameter hin analysiert. Selbstverständlich stehen die Expert/innen des AGES-Netzwerks Wasser auch für eine fachkundige Beratung zur Verfügung. Sie erläutern die Ergebnisse der Gutachten und zeigen Maßnahmen auf, die gesetzt werden müssen, falls das Wasser nicht trinkfähig ist. Über Stufenkontrollen (Quelle, Hochbehälter, Einzelstränge der Leitungen) können sie die Ursache einer Verunreinigung meist schnell finden.

Gefahr im Warmwasser: Legionellen

Nicht zuletzt ist die AGES auch die führende Institution bei der Untersuchung von Wasser auf Legionellen. Diese Bakterien gehören zu den gefährlichsten Erregern von Lungenentzündungen, die oft tödlich enden. Sie besiedeln künstliche Wassersysteme, z. B. in Alters- oder Pflegeheimen, Hotels, Bädern oder Krankenhäusern.

Rückfragen & Kontakt:

AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH

Unternehmenskommunikation:
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Spargelfeldstraße 191, A-1226 Wien
Tel.: 050 555-25000
E-Mail: oskar.wawschinek@ages.at
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Fachlich:
Dr. Carolin Polivka
Tel.: 0662 833357 105
E-Mail: carolin.polivka@ages.at
www.ages.at

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