Lapp: "Down-Syndrom-Ambulanz ist eine ganz wichtige Sache"

Wien (SK) - Anlässlich des Internationalen Welt-Down-Syndrom-Tags, der heute zum ersten Mal begangen wird, betonte SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp die Wichtig- und Notwendigkeit der heute neu eröffneten Österreichweit einzigartigen Down-Syndrom-Ambulanz in der Wiener Krankenanstalt Rudolfstiftung. Lapp bezeichnete den Umstand, dass gerade werdende Eltern, bei denen die Diagnose ihres ungeborenen Kindes "Trisomie 21" lautet, oftmals im Stich gelassen werden und keinerlei weitere Hilfe erfahren, als unzumutbar und beschämend. Lapp: "Deshalb freut es mich ganz besonders, dass es mit der Rudolfstiftung nun erstmals eine eigene spezialisierte Ambulanz gibt, die sich auch als Service- und Beratungsstelle versteht und werdenden, aber auch allen anderen Eltern von Kindern mit Down-Syndrom mit Rat und Tat zur Seite steht." Wien beweise hier wieder einmal seine Vorreiterrolle und zeige, dass es dank engagierten Ärzten und auf Initiative zahlreicher Eltern möglich gewesen sei, ein derart wichtiges und nachhaltiges Projekt ins Leben zu rufen, so Lapp gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die Entscheidung für oder gegen ein Kind ob nun mit oder ohne Down-Syndrom ist eine höchst persönliche der Eltern und dürfe auch von außen nicht zwanghaft beeinflusst werden. Wichtig sei nur, dass Eltern, die sich für ein Kind mit Down-Syndrom entschieden haben, vollste Unterstützung und alle erdenkliche Hilfen erfahren können, und zwar durchgehend von der Pränataldiagnostik an bis ins Erwachsenenalter des Kindes. Dies sei aber nun durch die neue Down-Syndrom-Ambulanz in Wien Landstraße in weiterer Folge gewährleistet, gibt sich die SPÖ-Behindertensprecherin abschließend überzeugt. (Schluss) ps

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0006