Sozialhilfe - SP-Klicka: "Stadt Wien bekämpft Armut"

Wien (SPW-K) - "VP-Gemeinderätin Korosec übt offensichtlich schon für den Wahlkampf im Herbst - dabei scheint sie nicht zu stören, dass ihre mittlerweile täglichen Angriffe auf Wiens Sozialpolitik jeder inhaltlichen Grundlage entbehren", reagierte heute die Vorsitzende des Wiener Sozialausschusses, Marianne Klicka, auf Aussagen von VP-Korosec. "Tatsache ist, dass durch die wachsende Arbeitslosigkeit und die Kürzungs- und Belastungspolitik des Bundes im Sozialbereich die Zahl der Menschen steigt, die auf Unterstützung der Sozialhilfe angewiesen sind. Deshalb setzt die Stadt Wien zahlreiche Maßnahmen, die den Menschen soziale Absicherung und berufliche Integration ermöglicht. Oberstes Ziel der Stadt Wien ist es, Armut zu bekämpfen!"

Die mangelnde Sozialkompetenz der ÖVP sei nichts Neues. "Auch wenn es Korosec nicht wahrhaben will, ist die Erhöhung der Wiener Sozialhilfe um durchschnittlich 5,2 Prozent pro Monat die stärkste Erhöhung der Sozialhilfe in ganz Österreich!" so Klicka weiter. Die Erhöhung der Sozialhilfe in Wien bringe vor allem Vorteile für AlleinerzieherInnen und Familien - zwei Gruppen, die besonders armutsgefährdet sind.

Die neue Regelung bedeute zum Beispiel, dass AlleinerzieherInnen mit drei Kindern 57 Euro mehr im Monat in der Tasche haben. "Paare ohne Kinder erhalten 52 Euro zusätzlich. Paare mit sechs Kindern erhalten beispielsweise 64 Euro mehr. Und DauerleistungsbezieherInnen, das sind Personen, für die eine Arbeitsintegration z.B. durch Behinderung auszuschließen ist, bekommen 26 Euro pro Monat mehr.", erklärt Klicka. "Für VP-Gemeinderätin Korosec ist das offenbar nicht viel Geld - für die Betroffenen aber sehr wohl!" (Schluss)

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