Kickl kritisiert Geschäftsordnungsänderung im ORF-Publikumsrat

Sitzungen werden nicht mehr aufgezeichnet - Nur FPÖ stimmte dagegen

Wien (OTS) - Als äußerst seltsam empfindet es FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl, daß offenbar kein Interesse daran besteht, daß von den Sitzungen des ORF-Publikumsrats weiterhin Tonbandprotokolle erstellt werden. Gestern wurde im Publikumsrat eine entsprechende Änderung der Geschäftsordnung beschlossen. Nur die FPÖ stimmte gegen diese Maßnahme.

"Die Hintergründe für diese Vorgangsweise sind vollkommen klar", meinte Kickl. "Nachdem durch die Aufzeichnungen bewiesen wurde, daß der SPÖ-nahe Publikumsrat Fritz Muliar den unbescholtenen ORF-Redakteur Walter Seledec auf das Gröbste beschimpft hat, will die schwarz-rot-grün-orange Allianz in Zukunft verhindern, daß ihre Mauscheleien an die Öffentlichkeit dringen. Nur die FPÖ mit ihrer Publikumsrätin Ulrike Nittmann hat klar gegen diese Verschleierungstaktik gestimmt." Daß es bei den Sitzungen in Zukunft keine Tonbandprotokolle mehr gebe, erinnere an Ostblockmethoden und sei eine Unverschämtheit gegenüber den Gebührenzahlern. Gerade beim ORF brauche es wesentlich mehr Transparenz. Schließlich sei er keine Erbpacht von SPÖ und ÖVP und ihrer grünen und orangen Adlaten.

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