BZÖ-Walch: Verzetnitsch gerät immer mehr unter Druck

Wien (OTS) - "ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch gerät immer mehr unter Druck. Seine Gewerkschaftsbank setzt mit Karibik-Geschäften 900 Millionen Euro in den Sand. Die Mitglieder laufen ihm in Scharen davon und die Verluste werden immer größer. Um von dieser Misswirtschaft abzulenken, schmückt er sich mit fremden Federn und versucht Maßnahmen des BZÖ in der Regierung als seine zu verkaufen", stellte heute BZÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Max Walch fest.

"Die von ihm angesprochene Abfertigung neu ist auf Druck der BZÖ-Regierungsmitglieder verwirklicht worden. Es ist auch interessant, dass Verzetnisch die Pensionsreform als ÖGB-Idee verteidigt, sie aber in der Öffentlichkeit kritisiert. Weiß er überhaupt noch was er sagt?", so der BZÖ-Sozialsprecher NAbg. Max Walch zu Aussagen Verzetnitschs.

"Auch die 7-jährige Übergangsfrist bezüglich der Freizügigkeit der Arbeitnehmer aus den neuen EU Ländern war eine BZÖ-Idee und wurde von dem damaligen Sozialminister Herbert Haupt ausverhandelt. Bei diesem Thema hat der ÖGB geschlafen und außer Schweigen im Walde war nichts zu hören," so Walch weiter.

Erfreut zeigte sich Walch, dass Verzetnitsch das Beschäftigungsprogramm auf Initiative der Regierung in der Höhe von 285 Mio. Euro ab 1.1.2006 lobt.

Betreffend der Jugendarbeitslosigkeit forderte Walch den ÖGB auf, endlich den Handwerksberuf in der Öffentlichkeit aufzuwerten, um dem Facharbeitermangel entgegen zu wirken. "Es darf keine Schande sein, Maurer, Installateur zu erlernen. Förderungen seitens des Bundes gibt es bereits genug, wie die 1.000 Euro in bar pro Lehrling und Lehrjahr. Zusätzlich gibt es seit 1.09.05 das BLUM-Bonus Projekt, wo jeder Arbeitgeber der zusätzlich Lehrlinge einstellt, 400 Euro pro Lehrling im 1. Lehrjahr, 200 Euro im 2. Lehrjahr und 100 Euro im 3. Lehrjahr erhält," stellte der BZÖ-Sozialsprecher fest.

Zum SPÖ Wirtschaftsprogramm sagte Walch: "Außer dicken Überschriften enthält dieses Programm keinen Inhalt. Den Wirtschaftsstandort Österreich zusätzlich zu stärken, kann nur durch das BZÖ-Steuerreformpaket garantiert werden. Den Klein- und Mittelstand weiter zu entlasten ist oberste Priorität. Durch eine Rückvergütung der Mehrwertsteuer für private "Häuslbauer" wird die Wirtschaft angekurbelt und die Schwarzarbeit eingedämmt!"

Weiters kritisierte Verzetnitsch die hohe Teilzeitbeschäftigung in Österreich. Interessant ist aber, dass diese genau vom ÖGB immer gefordert und forciert wurde. Auch die geringen Einkommen speziell in Frauenberufen wurden von Verzetnitsch kritisiert, er weiß aber genau, dass er als Sozialpartner die Kollektivverträge verhandelt und für die Hungerlöhne verantwortlich ist aber dagegen nichts unternimmt. "Hier fordere ich die Verantwortlichen im ÖGB (speziell die Frauenbeauftragte Csörgits) auf, endlich den Kollektivvertrag speziell im Handel, wo ja großteils Frauen beschäftigt sind, kräftig anzuheben," forderte Walch.

Walch ist nicht weiter überrascht, dass der ÖGB-Präsident selbst zugibt, dass er eine Zusatzpension vom ÖGB erhält, wenn er als Präsident ausscheidet. Wie ein Beamter erhält er 80 % des Letztbezuges. "Hier sieht man, dass sich die hohen SPÖ-Funktionäre selbst Pensionsprivilegien auf Kosten der ÖGB Mitglieder gestattet haben. Kein Wunder, dass dem ÖGB die Mitglieder scharenweise davonlaufen. In den letzten Jahren haben jährlich bis zu 100.000 Mitglieder den ÖGB verlassen," sagte Walch.

Walch abschließend: "Wir vom BZÖ sind der Motor in der Regierung, wir schaffen Arbeit durch Infrastrukturmaßnahmen, haben viele Verbesserungen in der Familienpolitik durchgesetzt, mehr Geld für die Bürger durch weitere Steuerentlastungen durchgesetzt sowie der Jugend eine Chance auf Beschäftigung gegeben."

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0002