Kogler: Schützenhöfer ist kein Signal gegen stickiges steirisches Proporzsystem

Schützenhöfers Hauptrolle im Stück ‚So is halt der steirische Brauch’: Auf der Bühne Theaterdonner, hinter Kulissen Packeln

Wien (OTS) - "Auch der neue Chef der steirischen ÖVP, Hermann Schützenhöfer, ist kein Signal gegen das stickige Proporzsystem. Er und seine ÖVP sind nach wie vor fest verankert im feudal anmutenden System", erklärt Werner Koger, Landessprecher der Grünen Steiermark, zur heutigen Wahl des ÖVP-Steiermark-Chefs. Schützenhöfers heutige Beschwörungsformeln zur inneren Aufhellung führen zu keiner Verbesserung für die Steiermark.

Schützenhöfers biedere Herangehensweise trage nichts zur längst und bitter notwendigen Durchlüftung der steirischen Strukturen bei:
"Schützenhöfers unklare Haltung gegenüber der steirischen SPÖ prägt seine Politik: Schwarze Freunde geben Schwarzen und Rote Freunde geben Roten. Das zieht sich von den milliardenteuren Gemeindefinanzierungen über große Bauprojekte wie die Spitäler hin zur Einflussnahme auf die steirische Finanzwirtschaft wie bei den skandalösen Sparkassenverkäufen", erläutert Kogler.

"Schützenhöfer spielt seine Hauptrolle im Stück ‚So is halt der steirische Brauch’: Auf der Bühne Theaterdonner und hinter den Kulissen wird fleißig gepackelt", schließt Kogler.

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