Pröll: Gusenbauer ist nicht Anwalt sondern Totengräber des ländlichen Raums

SPÖ wollte 50 Prozent Kürzung bei ländlicher Entwicklung

Wien, 18. März 2006 (ÖVP-PD) "Niemand, soll sich täuschen lassen: Die SPÖ ist nicht Anwalt, sondern Totengräber des ländlichen Raums", fand ÖVP-Landwirtschaftsminister Josef Pröll klare Worte auf entsprechende Aussagen des SPÖ-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer. "Wer anlässlich des Treffens der europäischen Sozialisten im Juni des vergangenen Jahres und in der heißen Phase der Auseinandersetzung um das EU-Budget im Chor mit Toni Blair die Halbierung der Mittel für die ländliche Entwicklung fordert, braucht über die Zukunft des ländlichen Raums nie wieder ein Wort verlieren", betonte der ÖVP-Landwirtschaftsminister. ****

Weiters erinnert Pröll daran, dass just an jenem Tag, an dem er in Wien den "Grünen Pakt" mit über 1 Mrd. Euro pro Jahr für den ländlichen Raum präsentiert habe (276 Mio. Euro allein für die Bergbauern), die SPÖ-Landeshautleute Burgstaller und Voves von Brüssel aus erneut die Halbierung der Zahlungen gefordert hätten. "Hier zeigt die SPÖ ihr wahres Gesicht. Scheinheilige Sprüche machen kein Zukunftsprogramm", so Pröll.

Die SPÖ werde jetzt daran zu messen sein, ob sie in "ihren" Bundesländern die erforderliche Kofinanzierung des "Grünen Paktes" auf die letzte Kommastelle bereitstellt. "Der Bund wird seinen Anteil auf jeden Fall bereitstellen, um die im 'Grünen Pakt' vorgesehenen Maßnahmen des Umwelt- und Bergbauernprogramms sowie der Investitionsoffensive für den ländlichen Raum in vollem Umfang und für alle Bundesländer auszufinanzieren. Wir wollen jeden Euro aus Brüssel abholen", so Pröll abschließend.

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