Nach Rücktrittswelle Weg frei für ARBÖ-Reform

Dr. Herbert Grundtner nach Rücktritt von Rudolf Schober neuer Präsident

Wien (OTS) - In der Präsidiumssiztung am Freitag Abend wurde die Einberufung einer außerordentlichen Bundeskonfernz am 20. Mai 2006 beschlossen und damit der Weg für eine grundlegende Reform des ARBÖ freigegeben. Diese außerordenltiche Bundeskonferenz ist notwendig, um die Statuten des ARBÖ verändern zu können. Sie war von den vier Bundesländern Burgenland, Steiermark, Niederösterreich und Oberösterreich beantragt worden.

Bis zur außerordentlichen Bundeskonferenz wurde Peter Stuppacher zum Generalsekretär bestellt. Stuppacher ist Landesgeschäftsführer der mitglieder- und mitarbeiterstärksten ARBÖ-Landesorganisation Niederösterreich und leitet seit 14. Februar interimistisch die ARBÖ-Bundesorganisation.

Das Präsdium hat am Freitag Abend mit Gegenstimme von Ehrenpräsident Dr. Herbert Schachter die Abberufung des bereits fristlos entlassenen Generalsekretärs Dr. Rudolf Hellar beschlossen. ARBÖ-Präsident Rudolf Schober trat in dieser Funktion zurück, bleibt aber als ARBÖ-Landespräsident Kärntens im Präsidium. Die ARBÖ-Präsidentschaft übernahm nach dem Rotationsprizip Dr. Herbert Grundtner, Landespräsident von Niederösterreich.

Im Zuge der turbulent verlaufenden Sitzung legten die SPÖ-Politiker Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder und Abg. zum Nationalrat Rudolf Parnigoni ihre Mandate als Mitglieder des ARBÖ-Präsidiums zurück.

Die Landespräsidenten Dr. Thomas Praxmarer (Tirol), Kurt Horatschek (Vorarlberg), Dr. Peter Cardona (Salzburg), Rudolf Schober (Kärnten) und Dr. Herbert Schachter verließen vorzeitig die Sitzung, Ing. Walter Pramstaller legte sein Amt als Vorsitzender der Bundeskontrolle zurück.

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