Ziel: Vorarlberg als kinderfreundlichste Region

Erster "Kinder in die Mitte" Zukunftsraum in Rankweil

Rankweil (VLK) - Im Rahmen der Initiative "Kinder in die Mitte -Miteinander der Generationen" (KIM) hat die Vorarlberger Landesregierung heute, Freitag, 17. März 2006 alle am Prozess Beteiligten in den Vinomnasaal nach Rankweil zu einem Dialognachmittag eingeladen. Mehr als 150 Personen - Vertreter von Kinder-, Jugend-, Familien- und Sozialeinrichtungen sowie der Gemeinden - informierten sich über die bisherige Entwicklung und die Schwerpunktthemen des Projektes. "Die Initiative soll auch Anstoß sein, einen Wertewandel in der Gesellschaft zu fördern", betonte Landeshauptmann Herbert Sausgruber.

Christoph Hackspiel (Kinderdorf) und Stefan Allgäuer (IfS) stellten dabei die bisherige Entwicklung und die Schwerpunktthemen des Projektes vor. Ein zentrales Anliegen von "Kinder in die Mitte" ist es, die Perspektive von Kindern, Jugendlichen und Familien in möglichst viele Umfelder und Entscheidungsprozesse einzuführen. Das Thema umfasst alle Lebensbereiche und betrifft alle Mitglieder und Gruppen einer Gesellschaft. "'Kinder in die Mitte - Miteinander der Generationen' ist ein auf lange Sicht angelegter Prozess, der die Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse und Wünsche von Kindern und Jugendlichen erhöhen soll", betonten Landesrätin Greti Schmid und Landesrat Siegi Stemer.

Vom Bürgergutachten bis zum Zukunftsraum

Seit dem Start der Initiative haben sich aus vielen Anregungen und Diskussionen mit Experten und Bürgern eindeutige Handlungsfelder heraus kristallisiert. Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit betrifft Raumplanung und Wohnungsbau ebenso wie z.B. die finanzielle Situation von Familien, Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder den Bereich Bildung.

Die Themenbereiche der ersten Phase bis Ende 2006 lauten Familie/Berufswelt, Schule/Kindergarten, Rahmenbedingungen und Wohnen. Die Ideen und Visionen, die zu diesen Themen erarbeitet wurden, sollen im Rahmen von konkreten Projekten bis Ende 2006 zur Umsetzung gebracht werden. "Die vernetzte Thematik erfordert eine offene und ungewöhnliche Herangehensweise und wurde in Form eines Bürgergutachtens, einer Open Space Veranstaltung und mehreren Zukunftswerkstätten mit Jugendlichen begonnen - im November 2005 erhielt die Initiative bereits den ÖGUT-Umweltpreis in der Kategorie 'Partizipation'", freut sich LH Sausgruber.

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