BM Haubner: Familien mit Kindern positiv fördern - Kinderlose nicht bestrafen

Wien 2006-03-17 (BMSG/OTS) - Familienministerin Ursula Haubner betonte heute angesichts der Debatte um Pensionskürzungen für Kinderlose in Deutschland, dass Österreich mit der Pensionssicherungsreform und der Harmonisierung rechtzeitig gehandelt habe. "Österreich, das bestätigt auch eine Studie der EU, nimmt europaweit eine Vorbildfunktion ein. Wir sichern und erhöhen die Pensionen, auf einem hohem Niveau, das nachfolgenden Generationen eine staatliche Pension garantiert. Unsere Politik ist es, eine positive Unterstützung und Stärkung der Familien, speziell dort wo Kinder erzogen und Ältere betreut und gepflegt werden, umzusetzen. Es darf keine Strafmaßnahmen für Kinderlose, wie in Deutschland diskutiert, geben, alle Frauen müssen gleich behandelt werden", so Haubner.

Die Zahlen sprechen für den österreichischen Weg:

-Im Vergleich der Pensionshöhe von 2001 zu 2004 zeigt sich, dass die Pensionen der Frauen um 15 % gestiegen sind.

- Auch die Kindererziehungszeiten werden seit 1.1.2005 für die Frauenpension neu bewertet. Pro Kind werden bis zu 4 Jahre pensionsbegründende Zeiten auf Basis von 1.350 Euro angerechnet. Für einen Eigenpensionsanspruch reichen schon 7 Erwerbsjahre, wenn die restlichen Jahre auf die notwendigen 15 Versicherungsjahre zB durch Kindererziehungszeiten aufgefüllt werden.

- Die Höhe des Ausgleichzulagenrichtsatzes für Alleinstehende wurde mit 01.01. 2006 um 4,1 % auf 690 Euro erhöht. Davon profitieren 188.000 Pensionistinnen und Pensionisten.

" Belastungen wie die Erhöhung des Pensionsantrittsalters in Deutschland, sind in Österreich kein Thema. Wenn in Deutschland gemeint wird, die Erziehung von Kindern muss eine Auswirkung auf die Rente haben, dann stehe ich als Generationenministerin ausschließlich für die weitere positive Bewertung der Kindererziehungs- und Pflegezeiten für die Pension und eine weitere steuerliche Entlastung für die Familien, wie zum Beispiel bei der steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten. Denn Frauen mit Kindern dürfen gerade in der Altersversorgung keinerlei Nachteile haben", bekräftigte Haubner abschließend.

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