Mit "Profil" gegen Martin

Brüssel (OTS) - Die Debatten um eine mögliche Kandidatur einer Bürgerliste "Demokratie und Kontrolle" mit H.P. Martin halten an. Jetzt will auch das "Profil" berichten. Der unabhängige EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin erklärt dazu:

"Als junger Journalist schrieb ich im "Profil" der 80er Jahre an zahlreichen Titelgeschichten mit, meine Betriebsreportagen als Tellerwäscher in Tirol erschienen dort, jahrelang wurde ich als Mitarbeiter im Impressum geführt, ehe das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" mir 1985 einen Redakteursvertrag anbot. Das unabhängige "Profil" dieser Zeit unter Helmut Voska und Peter Michael Lingens hat mit dem "Profil" von heute fast nur noch den Namen gemeinsam. Chefredakteur Herbert Lackner stammt aus der SPÖ-Parteizentrale, Herausgeber Christian Rainer legte mir gegenüber stets Wert auf seine engen Beziehungen zum so einflussreichen Raffeisen-Manager Christian Konrad. Beide haben persönlich bekundet, wie sehr sie mich nicht ausstehen können.

Schon im EU-Wahlkampf 1999 mußte ich erleben, wie die SPÖ ihre Beziehungen zum "Profil" einsetzte, 2004 veröffentlichte das Blatt dann Persönliches über mich, wie es selbst in der so gescholtenen Boulevardpresse nicht Gegenstand der Berichterstattung wäre. Trotz einer ausführlichen, gerichtlich angeordneten Gegendarstellung blieb das "Profil" bei seinem Kurs, immer wieder wurde, klein, aber fein, irreführend Klagbares über mich veröffentlicht.

Im Vorfeld des Nationalratswahlkampfes 2006 werden jetzt wieder neue, sehr persönliche Geschichten gegen mich vorbereitet, unter Nutzung gezielt gestreuter Gerüchte von Mitarbeitern der Grünen und der SPÖ. Entgegen seinem Anspruch hat sich "Profil" dabei noch nie mit meinen politischen Positionen auseinander gesetzt. Statt dessen versuchen Parteileute, mich persönlich zu diskreditieren. 'Mit "Profil" gegen Martin', lautet die Hoffnung in den Parteisekretariaten. Wir werden sehen, inwiefern sich das "Profil" 2006 dazu hergibt.

Eine erste Geschichte wird am kommenden Montag, dem 20. März 2006 erscheinen. "Profil"-Redakteurin Rosemarie Schwaiger hat dazu eine Frageliste an meinen Anwalt und mich geschickt. Die Erfahrung zeigt, dass das "Profil" dann andere Themen, zu denen ich nicht befragt wurde, ins Blatt rückt oder Antworten zumindest missverständlich wiedergibt. Darum sind zur öffentlichen Vorabinformation ab sofort die Fragelisten samt Antworten unter www.eti.info nachlesbar."

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